Verkehrssicherheit war nach 15 Jahren nicht mehr gegeben

Neue Brücke fertiggestellt

Die Wümme-Brücke vor und nach der Sanierung. Fotos: Tobias Woelki
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Ottersberg (woe). Alle, die mit dem Rad, zu Fuß, mit Hund, mit oder auf dem Pferd die Wümmewiesen genießen, dürfen aufatmen. Die Holzbrücke, die von der Langen Straße dorthin führt, ist fertig. Das neue Bauwerk ersetzt die alte Holzbrücke, die nach 15 Jahren vollkommen marode war.

„Den Weg von der Langen Straße über die Brücke in die Wiesen nutzen viele zur Naherholung. Landwirte queren die Brücke, um zu ihren landwirtschaftlichen Flächen zu gelangen, Reiterinnen und Reiter nutzen die Brücke, um mit den Pferden in die Wümmewiesen zu reiten. Die Brücke ist stark beansprucht“, stellt Bauamtsleiter Ralf Schack fest.

Die Vorgänger-Brücke aus massiven Eichenholz ließ der Flecken vor 15 Jahren, damals noch finanziert durch die Flurbereinigung, erneuern. Doch die Brücke, weil stark frequentiert, und weil die Traktoren mit ihren Gespannen immer größer und schwerer geworden sind, fand sich zuletzt in einem stark bedenklichen Zustand. Balken waren soweit abgefault, dass an manchen Stellen nur die Schrauben freistehend zu sehen waren, die eigentlich die Balken zusammenhalten sollten. Die Balken der Brücke waren ebenfalls so morsch, dass notdürftig Platten aufgebracht worden, um zu verhindern, dass jemand durch die Balken tritt oder Traktoren mit Rädern durch die Balken durchbrechen. Die Verkehrssicherheit des Brückenbauwerks bestand kaum noch, da auch die beiden Geländer bedenklich nachgaben. So handelte die Verwaltung und schrieb die Arbeiten eines neuen Brückenbaus aus. „Den Auftrag erhielt die Sottrumer Zimmerei Bischoff. Die Arbeiten haben wir extra in den November und Dezember gelegt, weil in diesen Monaten die Brücke nur wenig genutzt wird. Die Arbeiten dauerten vier Wochen“, berichtet Schack. Und weiter: „Wir hoffen nun, dass das neue Brückenbauwerk länger hält. Statt Eiche verbaute die Zimmerei Douglasie, von der sie annimmt, dass sie belastbarer ist.“ Die Kosten beliefen sich auf 37.000 Euro.

Nicht nur diese, auch weitere Brücken lässt der Flecken im kommenden Jahr erneuern. Als nächste Brücke wird die Fußgänger-Brücke nahe des Amtshofs über die Wümme in Richtung „Am Wiestebruch“ abgerissen und neu aufgebaut. „Das Holz ist bereits bestellt und wird voraussichtlich im Januar geliefert. Den Auftrag erhielt eine Zimmerei aus Rautendorf“, erklärt dazu Schack.

In der Ortschaft Fischerhude in der Bredenau ist eine weitere Holzbrücke über den Mittelarm marode. Die wird durch den Bauhof des Fleckens neu gebaut.

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