Umgestaltung des Schulvorplatzes

„Ein Gewinn für Ottersberg“

Ortsbürgermeister Andru00e9 Herzog erklärt die Baustelle. Foto: Tobias Woelki
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Ottersberg (woe). Das Unternehmen „Schulvorplatzgestaltung“ ist gestartet. Seit Wochen bereits sieht jeder die Bauarbeiter vor dem Bereich der Schulaula an der Gemeindebücherei, wie sie Sand schieben, Steine anordnen und pflastern. „Im Jahr 2018, damals mit Ortsbürgermeister Reiner Schnäpp, hat der Ortsrat Ottersberg das Thema Schulvorplatzgestaltung diskutiert und beschlossen, das Thema anzugehen“, sagt der aktuelle Ortsbürgermeister André Herzog.

Der Ortsrat veranlasste die Verwaltung, eine Planung anfertigen zu lassen. Landschaftsplaner Hans-Dieter Windler, beauftragt durch den Flecken Ottersberg, und Karlheinz Flau als direkter Anlieger, entwickelten unabhängig voneinander Pläne, wie man den Schulvorplatz neu anlegen und aufwerten kann. Dabei nutzte der Designer seine täglichen Beobachtungen der Verhaltensmuster von Schülern und Radtouristen und brachte sie auf Papier.

Beide präsentierten ihre Pläne dem Ortsrat, und die Ottersberger Kommunalpolitik kam zu der Überzeugung, dass Elemente aus beiden Plänen ideal passen würden, sodass aus beiden Plänen ein gemeinsames Konzept entstand.

„Über die Gesundregion Wümme-Wieste stellten wir Zuschussanträge ans Land“, sagt der Ortsbürgermeister. „Im vergangenen Jahr haben wir die Förderzusage erhalten und die Aufträge vergeben. In diesem Jahr mussten die Arbeiten beginnen, ansonsten würde die Förderzusage verfallen“, betont Bauamtsleiter Ralf Schack.

Das wäre fatal denn die Maßnahme kostet insgesamt 180.000 Euro, wobei zwei Drittel der Kosten die öffentliche Hand übernimmt. In einer ersten Schätzung lagen die Kosten weit über 200.000 Euro. „Durch die Ausschreibung ist die Maßnahme deutlich günstiger geworden“, so Schack.

„Die Neugestaltung des Schulvorplatzes geschieht in zwei Schritten. Im ersten Abschnitt wird aktuell der Bereich der Aula der Wümme-Schule zwischen den Wassertischen bis zum Parkplatz neu gestalten. In einem zweiten Schritt werden wir die Parkplatzsituation aufwerten“, so Herzog. Dabei soll die Zahl der Parkplätze unverändert bleiben.

Im ersten Bauabschnitt entstand eine Steinmauer neben der Bücherei, die einen Platz begrenzt, „der zum Verweilen einlädt“, so Herzog. Bänke sollen dort noch aufgestellt werden.

Die Wegeführung wird ebenfalls verändert, sodass zwischen dem Busbahnhof und dem Eingangsbereich zur Schule ein direkter Zugang besteht, der farblich mit rotem Pflaster markiert ist. Der Bereich zwischen dem Schulzugang und dem Parkplatz wird mit Rasen angesät. Weitere Bänke im vorderen Bereich in Richtung Busbahnhof, Fahrradständer und das bereits vorhandene nur abgebaute Informationsschild der Gesundregion werden aufgestellt. Die drei Parkplätze gegenüber dem Anlieger sind ebenfalls neu angeordnet worden. „Wenn alles fertig ist, wird das ein Gewinn für Ottersberg sein“, betont Herzog.

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