TSV Ottersberg zeichnet Wiggers und Dodenhoff aus

Besondere Ehrung

Jochen Hinrichs (links) und Jörn Becker (rechts) ehrten Günter Wiggers und Hanna Dodenhoff für besondere Treue zum Verein. Foto: Tobias Woelki
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Ottersberg. Sie gelten als personifizierte Institution im Ort. Aus diesem Grund würdigte der Vorstand des TSV Ottersberg Hanna Dodenhoff und Günther Wiggers für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliche Engagement bei einem gesonderten Ortstermin. Die Ehrung nahmen von Vereinsseite der Vorsitzende Jochen Hinrichs und der Stellvertreter Jörn Becker vor.

„Günther ist in Ottersberg eine Institution. Er war in den Jahren 1957 bis 1993 Kassenwart des TSV. Das ist ein Superlativ: 36 Jahre!“, so Jochen Hinrichs. Bis Ende der 1980er-Jahre sei Wiggers der Inbegriff für Bank in Ottersberg gewesen. Nach seiner Pensionierung wurde er zur Institution in Sachen Heimatgeschichte. Als Gründungsmitglied des Ottersberger Kulturvereins engagierte er sich für verschiedene kulturelle und heimatpflegerische Projekte und Aktivitäten, wirkte mit, die Ortschronik zu erstellen, für die er rund 550 Bilder zur Verfügung stellte.

Weiterhin war er rund 15 Jahre Rechnungsführer im Kuratorium Ottersberg des Evangelischen Dorfhelferinnenwerks Niedersachsen. 1998 wählten die Mitglieder ihn in den Ehrenrat des TSV Ottersberg. Weiterhin ist er seit vielen Jahren Ehrenmitglied des Vereins. Hinrichs: „Günther erhielt 2016 die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Doch viel wichtiger ist der Mensch Günther Wiggers. Seine ruhige und trotzdem bestimmte Wesensart macht ihn zu einem sehr angenehmen Gesprächspartner. Dabei ist er in vielen Bereichen kompetent und daher auch ein guter Berater bei Fragen rund um den Verein und dem Sport, aber auch in anderen Lebenslagen.“

Zu Dodenhoff erklärte Hinrichs: „Hanna ist seit 80 Jahren Mitglied im TSV Ottersberg! In 1940 trat sie dem Verein bei. Sie betrieb Mädchenturnen und Leichtathletik unter der Leitung von Leni Klausnitzer. 1949, das Jahr in dem Theodor Heus Bundespräsident und Konrad Adenauer Bundeskanzler wurden und in Berlin Herta Heuwer die Currywurst erfand, übernahm Hanna im TSV das Mädchenturnen, gerade einmal vier Jahre nach Kriegsende.“ Und: „Wie sich jeder denken kann unter völlig anderen Bedingungen als heute. Im Protokoll des Jahres 1949 war zu lesen, dass Gastwirtin Frau Schloh ihren Saal für den Turnbetrieb nicht zur Verfügung stellen wollte. Eine Schulturnhalle befand sich noch in weiter Ferne. So musste Hanna mit ihrer Gruppe auf den Sportplatz ausweichen.“

In den 1960er-Jahren übernimmt sie zusätzlich das Kleinkinderturnen. Aus dieser Zeit stammt auch das vereinsinterne Gütezeichen „Tante Hanna Turnen“. 1967, mit dem Bau der Schulturnhalle, übernahm Dodenhoff zusätzlich die Frauenturngruppe. Hinrichs: „1970 ist Hanna nicht nur Übungsleiterin, sondern auch noch Wartin für Frauen-, Mädchen- und Kleinkinderturnen. Im März 1982 gründete Dodenhoff die Gruppen Seniorenturnen. Die Gruppe war vom Start weg ein Erfolg. Im ersten Jahr hatte sie 27, im Jahr darauf 40 Senioren. 1999 bekam Dodenhoff durch den Vorsitzenden Michael Otten das goldene Abzeichen des TSV für 50 Jahre Übungsleitertätigkeit überreicht und wird zum Ehrenmitglied des Vereins gewählt.

Im Jahre 2013 folgte die Ehrenbürgerschaft der Gemeinde Ottersberg und danach der 90. Geburtstag.

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