Schulverein setzt Großprojekt um

Gut gerüstet

Volker Busboom-Schäfer (von links), Dominik Lerdon, Heike Drengemann und Kevin Weimann begutachteten die Baufortschritte der Kletter- und Balancierskulptur. Foto: Elke Keppler-Rosena
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Ottersberg (kr). Mächtige Stämme von Robinie und heimischer Eiche, sechs Tonnen Beton, 40 Kubikmeter Erde, feiner Fallsand und strapazierfähiges Zubehör zum Klettern, Spielen oder einfach nur Chillen, dazu viel grüner Rasen, der aber noch angesät werden muss. Mit diesem Highlight, das sich Kletter- und Balancierskulptur nennt, komplettiert der Ottersberger Schulverein, der sich sowohl um die Wümmeschule als auch um das Gymnasium kümmert, die Umgestaltung des Außengeländes beider Bildungseinrichtungen.

Ein Großprojekt mit einem Kostenvolumen von rund 25.000 Euro, wie Heike Drengemann, Vorsitzende des Schulvereins, kürzlich erklärte. Möglich gemacht werden konnte es durch Spenden der Sparkassenstiftung von nicht weniger als 18.000 Euro sowie 1.500 Euro des Unternehmens Benas, das im vergangenen Jahr bei seinem Tag der offenen Tür auf dem Firmengelände in Kreuzbuchen für Unterhaltung, Speis und Trank gesorgt hatte. „Für die Restsumme suchen wir noch Spenden, alles soll schließlich komplett werden“, sagte Drengemann, die sich mit dem Verein seit vielen Jahren für Anschaffungen in den Schulen einsetzt, die das Budget des Schulträgers so nicht hergeben würde. „Zum 1. Mai soll das Teil fertig sein. Im Moment muss der Beton für die Gründung noch fest werden, dann folgt der Auf- und Ausbau und was sonst noch dran gehört und zuletzt der Rasen. Auch die unverzichtbare Abnahme durch den TÜV kommt noch“, informierte Kevin Weimann, Landschaftsarchitekt von „Kinder-Spielkunst-Ottersberg“ bei einer ersten Begehung, der sich Dominik Lerdon, neuer Leiter der Wümmeschule, und Volker Busboom-Schäfer, Leiter des Gymnasiums, angeschlossen hatten. Beide freuten sich über die Realisierung des Projektes, für die der Schulverein von der Planung bis zur Umsetzung rund zwei Jahre gebraucht hat.

In diese Planung waren auch die Schüler eingebunden, die nach Wiederaufnahme des normalen Unterrichts einen neuen Mittelpunkt auf dem Gelände haben werden. Für den Standort wurde nicht irgendeine Fläche gewählt, sondern der Platz, der vorher von dem maroden Gebäude der alten Turnhalle dominiert wurde.

Direkt neben dem Bootsschuppen öffnet sich nun der freie Blick in die idyllische Wümmelandschaft.

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