Reger Betrieb bei Laubannahme in Quelkhorn

Blätterreigen

Fischerhudes Ortsbürgermeister Wilfried Mittendorf am Laubsammelplatz in Quelkhorn. Foto: Tobias Woelki
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Quelkhorn (woe). Kurz nach 10 Uhr am Samstagmorgen. Einstellige Temperaturen. Auf dem Sammelplatz herrscht reger Betrieb. Privatpersonen kommen mit Anhängern angefahren, auf denen sie Laub geladen haben. Schlepper mit Anhängern, ebenfalls mit Laub beladen, fahren auch zum Laubsammelplatz Ortbergen. Als Bürgerservice hat der Ortsrat Fischerhude am vergangenen Samstagmorgen in der Zeit von 9.30 bis 13 Uhr eine erste Laubannahme organisiert. Ortsratsmitglieder halfen den Privatleuten beim Abladen des Laubes.

Denn in dieser Saison fragten sich viele Anwohner wohin mit dem ganzen Laub, nachdem der Sammelplatz in Quelkhorn-Ortbergen erst umzäunt und dann abgeriegelt wurde.

Darauf hat der Ortsrat mit einer Lösung reagiert. „Fischerhude und Quelkhorn besitzen einen hohen Laubbaumbestand, die auf privatem Grund, an Straßen und öffentlichen Plätzen steht. In anderen Ortschaften ist der Baumbestand nicht so stark. Weil uns die Bürgerschaft als Ortsrat ansprach, haben wir nun zwei Laubsammelaktionen organisiert. Wenn beim zweiten Sammeltermin absehbar ist, dass ein weiterer Termin notwendig ist, dann werden wir voraussichtlich im Januar als Option eventuell einen dritten Termin anberaumen“, erklärt Ortsbürgermeister Wilfried Mittendorf, der sich über die starke Resonanz am Samstagmorgen freute.

Bisher richtete der Flecken Ottersberg am Wümme-Südarm einen zentralen Laubsammelplatz ein. Die Termine beaufsichtigt durch einen Bauhofmitarbeiter waren bisher so überlaufen, dass sich eine lange Schlange von Autofahrern mit Anhängern vor dem Platz bildete, die längere Zeit darauf warten mussten, ihr Laub kostenfrei abladen zu dürfen.

„Um die Situation in Ottersberg zu entlasten und den Bürgern in Quelkhorn und Fischerhude die Möglichkeit zu geben das Laub ortsnah zu entsorgen, entschlossen wir uns als Ortsrat für die Laubsammelaktion in Ortbergen“, so der Ortsbürgermeister.

In den vergangenen Jahren stellte Lohnunternehmer Dirk Gieschen den Platz für das Osterfeuer und auch als Laubsammelplatz ohne einen Zaun zur Verfügung. Viele Anlieferer luden denn auch Strauch- und Schnittgut sowie Laub ab. Andere jedoch noch mehr, was den Ortsrat und den Besitzer der Fläche verärgerte. „Manche schwarze Schafe entsorgten auch Müll wie Holzplatten, Gartenzaunreste und Bauholz, das der Flecken teuer entsorgen musste. Daher zäunte der Bauhof den Platz ein“, erklärte Gieschen, der das Laub kompostieren und auf Äcker auftragen will. „Von 9.30 bis 11 Uhr haben Wilfried Mittendorf und ich, von 11 bis 13 Uhr die Ortsratsmitglieder Michael Kallhardt und Stefan Brüning bei der Laubannahme geholfen. Die ersten Privatleute standen bereits gegen 8.45 Uhr vor dem Zaun“, so Gieschen.

Ein nächster Termin steht bereits fest: Am 12. Dezember kann an selber Stelle erneut von 9.30 bis 13 Uhr Laub abgeladen werden – und nichts anderes.

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