Ratsmitglieder spenden an Brandlöschernachwuchs

Feuerwehr statt Feuerwerk

Klaus Rebentisch und Reiner Sterna mit Vertretern der Vereine und der Kinder- und Jugendfeuerwehren. Foto: Tobias Woelki
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Ottersberg (woe). Zu Silvester fiel manch ein Feuerwerk den Corona-Maßnahmen zum Opfer. „Wie wäre es, das Geld, das der ein oder andere für Raketen und Böller ausgegeben hätte, zu spenden?“, fragten sich Ottersberger Ratsmitglieder von CDU und FDP und gaben sich die Antwort gleich selbst.

Sie sammelten unter dem Motto „Jugendfeuerwehr 2021 statt Feuerwerk 2020“ nicht verpulvertes Geld für die Arbeit der Jugendfeuerwehren und der Kinderfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehren im Flecken Ottersberg. Der CDU-Gemeindeverband Ottersberg stockte die Summe der Ratsmitglieder auf.

Unter dem m Strich kam eine Summe von 1.000 Euro zusammen, die zu gleichen Teilen zu je 250 Euro die vier Fördervereine der Ortsfeuerwehren Posthausen, Ottersberg, Otterstedt und Fischerhude-Quelkhorn verteilt wurden.

Die Spenden seien zweckgebunden für die Jugend- und Kinderarbeit der Ortsfeuerwehren. Im Fall der Freiwilligen Feuerwehr Otterstedt, die noch keine Jugendfeuerwehr hat, wird das Geld erst einmal auf das Konto des Otterstedter Fördervereins belassen, da die Ortsfeuerwehr Otterstedt eine Jugendfeuerwehr erst noch gründen muss. Angedacht ist das im zweiten Halbjahr 2021 oder später.

„Mit unserer Spende möchten wir die Nachwuchsarbeit in den Ortsfeuerwehren unterstützen. Diese Aktion drückt unsere Wertschätzung den Wehren gegenüber aus“, begründet CDU-Fraktionschef Klaus Rebentisch die Aktion. Die Idee dazu kam der CDU-Fraktion in ihrer letzten, virtuellen Fraktionssitzung des vergangenen Jahres“, erinnert sich Rebentisch. Er ergänzt: „Seit September hielten wir die 14-täglichen Sitzungen ausschließlich per Videokonferenz ab. Auch diese Form der ehrenamtlichen Tätigkeit erfordert eine Fortbildung. Wenn wir also mit einem Beitrag an die vier Fördervereine der Freiwilligen Feuerwehren der Kinderfeuerwehr und den Jungendfeuerwehren die Aus- und Fortbildung etwas erleichtern können, ist das eine tolle Sache. Da war sich die Fraktion einig.“ Rebentisch weiter: „Wir hoffen, dass auch die Aus- und Fortbildung der Kinder- und Jugendfeuerwehren im Laufe des nächsten Jahres wieder regelmäßig stattfinden kann.“

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