Nach Wendemanöver: schwerer Unfall auf der L168

Rettungswagen, Bus und Pkw kollidieren

Während die Fahrer des Pkw und des Linienbusses den Unfall leichtverletzt überstanden, wurden die Fahrerin und der Beifahrer des Rettungswagen schwer bis lebensbedrohlich verletzt. Fotos: Tobias Woelki
 ©Tobias Woelki

Ottersberg (r/bb). Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Mittwochabend gegen 18 Uhr auf der Landesstraße 168. Bei diesem wurden nach ersten Erkenntnissen vier Personen verletzt.

Die Besatzung eines Rettungswagens befuhr die Landesstraße in Richtung Oyten, als sie nach derzeitigen Erkenntnissen kurz hinter der Einmündung „Im Forth“ wenden wollte. Hinter dem Rettungswagen waren mindestens zwei Autos ebenfalls in Richtung Oyten unterwegs. Der 39-jährige Fahrer des zweiten Wagens überholte das direkt hinter dem Rettungswagen fahrende Auto und kollidierte hierbei frontal mit dem nun quer zur Straße stehenden Rettungswagen. Das Auto des 39-Jährigen kam durch den Zusammenstoß ins Schleudern und prallte gegen einen Linienbus, der in Richtung Ottersberg unterwegs war. Die 19 Jahre alte Fahrerin des Rettungswagens wurde nach ersten Erkenntnissen lebensbedrohlich sowie der 43-jährige Beifahrer schwer verletzt und in Krankenhäuser gebracht. Hierbei kam auch ein Rettungshubschrauber zum Einsatz. Der 39 Jahre alte Autofahrer sowie der 56-jährige Fahrer des Linienbusses blieben nach derzeitigen Erkenntnissen leicht verletzt. Zum Zeitpunkt des Unfalls transportierte der Rettungswagen keinen Patienten und im Linienbus waren keine Fahrgäste. Der Rettungswagen und das Auto wurden abgeschleppt. Der Linienbus konnte die Fahrt fortsetzen. Es entstand ein Schaden von mehreren Zehntausend Euro.
Neben den Einsatzkräften der Polizei und des Rettungsdienstes war auch die Freiwillige Feuerwehr vor Ort. Zudem war ein Notfallseelsorger vor Ort im Einsatz. Die Landesstraße bleibt für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten vollständig gesperrt.
Die Polizei in Achim sucht nun nach Zeugen, die das Unfallgeschehen beobachtet haben. Diese werden gebeten, sich unter Telefon 04202/9960 bei der Polizei zu melden.

Autor

Björn Blaak Björn Blaak
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