Lateinschüler besuchen Rom

Tour an die Tiber

Von der Wümme an die Tiber: Ottersberger Gymnasiasten des neunten Jahrgangs besuchten die Ewige Stadt.
 ©

Ottersberg/Rom (r/bb). Romina Qaiser ist Lateinlehrerin an Gymnasium in Ottersberg. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Julia Papenhausen machte sie sich mit zehn Lateinschülern des neunten Jahrgangs auf den Weg nach Rom.

Bevor sie jedoch in die „Ewige Stadt“ aufbrachen, hatte die Gruppe die Fahrt im Unterricht vorbereitet, darunter Referate zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und die Erarbeitung eines kleinen Reisewortschatzes zu den wichtigsten Themen wie: „Wie bestelle ich in einem Restaurant?“ und „Was ist, wenn ich mich verlaufen habe?“

In Rom selbst hatten die Schüler dann ein straffes Programm zu bewältigen: Neben einem Tag der Antike (Kolosseum, Zirkus Maximus, Caracalla Thermen und Villa Borghese) gab es auch einen Einblick in das heutige Rom mit dem Besuch der „Spanischen Treppe“ und des Trevi-Brunnens. Auch dem christlichen Rom wurde ein Tag gewidmet. Die Besuche des Vatikans, des Petersdoms und vor allem der unterirdischen Katakomben haben die Schüler nachhaltig fasziniert. Abends gab es dann natürlich Pizza, Pasta und Gelato.

„Das gesamte Programm wurde im Sinne des ganzheitlichen Lernens zu Fuß bewältigt. Der Schrittzähler, der allen in dieser Woche ein treuer Begleiter war, hat vor dem Abreisetage 70 Kilometer gezeigt, was die Schüler mit Stolz erfüllt und die Strapazen hat vergessen lassen“, so Qaiser in ihrer Zusammenfassung der Reise, die sie der Rundschau übermittelt hat.

Am Ende der Fahrt bedauerten die Schüler, dass die Woche viel zu schnell vorbeigegangen sei. „Sie waren tief beeindruckt von der Imposanz der antiken Bauwerke und damit zusammenhängend von den damaligen Baufähigkeiten. Für sie sei die ganze Stadt Rom eine einzige Sehenswürdigkeit“, so Qaiser, die, genau wie ihre Kollegin, sehr zufrieden mit dem Ablauf der Reise gewesen ist. Beide hoffen, sie im nächsten Jahr genauso erfolgreich durchführen zu können.

„Die Anschaulichkeit und persönliche Ergriffenheit haben bei den Schülern eine hohe Motivation für die Lerninhalte hervorgerufen, wodurch die Kulturkompetenz auf einer Ebene gefördert wurde, die der ,normale Unterricht’ nie zu erreichen vermag“, finden die Pädagogen und sehen somit auch eine gewisse Nachhaltigkeit in jener Tour an die Tiber.

Autor

Björn Blaak Björn Blaak
 04261 / 72 -435
 bjoern.blaak@rotenburger-rundschau.de

18.10.2019

Kraniche im Tister Bauernmoor

18.10.2019

Erntefest Westerholz

15.10.2019

Erntefest Vahlde

15.10.2019

Erntefest Westeresch