Kulturverein Kukuc plant den Herbst / Konzert mit „Miss Allie“ entfällt

Heraussingen aus der Krise

Mit der Veranstaltungsreihe "Bühne frei" bietet der Kulturverein Kukuc auch weniger bekannten Künstlern ein Forum. Foto: Elke Keppler-Rosenau
 ©Elke Keppler-Rosenau

Ottersberg. Auch in Kreuzbuchen, wo einmal im Monat durch dem Ottersberger Kulturverein Kukuc der Laden brummte, herrscht derzeit gähnende Leere. Kein Jazz, kein Kabarett, keine Musik, kein Bier am Tresen. Das gesamte Sommerprogramm, einschließlich des Auftritts der Musikerin Miss Allie am 26. Juni wurde abgesagt. Das heißt allerdings nicht, dass auch die Planungen eingestellt sind.

“Wir hoffen sehr, dass wir nach der Sommerpause am 12. September wieder starten können und haben dafür die wunderbare brasilianische Sängerin Cleo Cohrs eingeladen. Ich bin mir sicher, dass sie uns mit ihrer fantastischen Stimme und feinem Latin-Jazz sowie brasilianischer Popmusik aus der Corona-Krise heraussingen wird“, sagen die Organisatoren Jan Jaap Rosing und Gerd Geiser, die bereits am Herbst-Programm feilen, gegenüber der Rundschau.
Am 3. Oktober soll wieder die beliebte Veranstaltung „Bühne frei“ stattfinden. Dieses Forum birgt stets jede Menge Überraschungen. Zum einen geben die Veranstalter jungen aufstrebenden Künstlern eine erste Plattform, zum anderen gibt es aber auch immer wieder etablierte Künstler von nah und fern, die das Bad in der Menge schätzen und im Kukuc Neues ausprobieren, auch angelockt von der besonderen Atmosphäre im alten Schützenhaus.
Die Lage der Location mitten im Wald sowie die Pokale und die Schützenfahnen vermitteln ein Ambiente, das die Künstler eher selten zu sehen bekommen. Der Stimmung jedoch tue das keinen Abbruch, wissen die Kukuc-Macher zu berichten, die für den 14. November ein Konzert mit der Ottersberger Oldie-Truppe mit den beiden Musikern Pockels planen.
Am 4. Dezember, soll ein Konzert und ein Info-Abend zum 40. Jahrestag der Ermordung von John Lennon stattfinden. Wer zu dieser Gedächtnis-Veranstaltung auftreten wird, steht laut Kukuc-Informationen noch nicht fest, soll aber rechtzeitig bekannt gegeben werden.
Zu den ferneren Zukunftsplänen des Kulturvereins befragt, erklärte Geiser, dass man durchaus interessiert sei, die alte Aula in der ehemaligen Fachhochschule am Wiestebruch zu nutzen. Dort gäbe es eine präsentable Bühne und einen adäquaten Zuschauerraum. Auch eine Theke für die Gastronomie könnte eingerichtet werden. Nur mir behindertengerechten Sanitärräumen und den Parkplätzen müsse man sehen, was machbar ist.
„Wir sind im Gespräch und bleiben am Ball. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass es bei einer Veranstaltung pro Monat keine Probleme gibt. Das Kukuc ist in Ottersberg zu einer Institution geworden und eigentlich aus dem Ort nicht mehr wegzudenken. Wir bringen uns alle ehrenamtlich ein und vermitteln mit unserer Arbeit und unserem Engagement dem Ort ein großes Stück Lebendigkeit, die gerne angenommen wird“, sagt Geiser.

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