Hardt ‘n Brook gibt Online-Benefizkonzert zugunsten der Krebsfürsorge

„Songs zum Festhalten“

Rabea Medebach und Ralf Eberhardt unterstützen mit ihrem Online-Konzert die Krebsfürsorge.
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Fischerhude (bb). Die Fischerhuder Sängerin und Malerin Rabea Medebach sowie der Quelkhorner Gastwirt und Gitarrist Ralf „Snorre“ Eberhardt haben schon des Öfteren gemeinsam musiziert. Beide haben mittlerweile mehrere Jahrzehnte Band- und Bühnenerfahrungen gesammelt. Als Hardt ‘n Brook sind sie bereits auf verschiedenen Bühnen zu Gast gewesen. Diesmal jedoch planen sie einen ganz besonderen Auftritt.

„Wir nehmen ein kleines feines Konzert in der Fischerhuder Kirche auf“, erklärt Medebach gegenüber der Rundschau. Das Konzert findet ohne Live-Publikum statt. Stattdessen wird es am Samstag, 12. Dezember, ab 20 Uhr auf Medebachs Youtube-Kanal „Musikmalerei“ und auf www.musikmalerei.com zu sehen sein. Unterstützt wird dieses Projekt von der Ottersberger Produktionsfirma Jannick Mayntz. Die Kamera führt Linus Vogel.

„Wir spielen Songs zum Festhalten. Über die unterschiedlichen Facetten der Liebe. Denn Liebe ist das, was bleibt und woran man sich festhalten kann in dieser Zeit“, verrät Medebach. Doch nicht nur das ist ihre Motivation für das Konzert: „Wir sammeln damit Spenden für die Krebsfürsorge Bremervörde-Zeven. Snorre und mir liegt deren Unterstützung am Herzen, da wir viele Betroffene in der Familie und im Freundeskreis haben“, so Medebach.

Und tatsächlich kann die Krebsfürsorge aktuell jede Zuwendung gebrauchen, denn ihr sind in der Coronazeit die Spendengelder nahezu komplett weggebrochen. Und die würden 60 Prozent der Einnahmen ausmachen. „Zwischen 7.000 und 8.000 Euro fehlen uns“, erklärt Susanne Hamborg-Burfeind von der Krebsfürsorge auf Nachfrage. Einen Großteil davon würde der Verein durch die im September stattfindenden Staudenmärkte in Bremervörde und Zeven einnehmen. Beide mussten in diesem Jahr allerdings abgesagt werden.

Das habe Einfluss auf die Arbeit des Vereins. „Die Beratungsgruppen sind komplett eingestellt“, erläutert die Sozialpädagogin. Dennoch sei es gelungen, zumindest ein telefonisches Beratungsangebot aufrecht zu erhalten.

Da 40 Prozent der Einnahmen von Landkreis, Land und Kommunen generiert werden, gehen bei der Krebsfürsorge die Lichter noch nicht vollständig aus. Aber wie lange noch auf Sparflamme agiert werden kann, ist ungewiss. „Das Benefizkonzert ist eine großartige Idee“, findet Hamborg-Burfeind. Ganz besonders, da sie weiß, dass auch die Künstlerinnen und Künstler aktuell darben müssen. „Ich spiele selbst in einer Band“, sagt sie und weiß um die Misere.

• Wer die Krebsfürsorge Bremervörde-Zeven unterstützen möchte, nutzt das Spendenkonto IBAN DE52 2415 1235 0000 5146 46.

Autor

Björn Blaak Björn Blaak
 04261 / 72 -435
 bjoern.blaak@rotenburger-rundschau.de

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