Hard-Rock-Konzert mit Unstraight

Lautes Beben im Bergwerk

Leadsängerin Kaddy von Unstraight gab alles. Foto: Elke Keppler-Rosenau
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Quelkhorn (kr). Echte Hardrocker scheinen erst zufrieden, wenn das Publikum mit den Füßen auf den Boden trampelt, nach Zugaben schreit und schließlich mit einem Hörschaden nach Hause geht. Das ist bei Guns ‘n‘ Roses so und bei Unstraight nicht anders. Ihr Auftritt im Rahmen der regelmäßigen Jam-Session im Quelkhorner Bergwerk ließ den altehrwürdigen Saal beben.

Eine ziemlich ausgefuchste Mischung aus Hard-Rock, Glam- und leicht abgesoftetem Southern Rock heizte dem Publikum derart ein, dass niemand mehr ruhig auf einem Stuhl sitzen konnte.

Dabei begnügte sich die Bremer Band nicht mit Coversongs, die jeder kennt, sondern brachten eigene Stücke zu Gehör, die so gut ankamen, dass man sie von den Klassikern nicht unterscheiden konnte.

Frontfrau Kaddy erwies sich einmal mehr als Goldkehlchen mit rauem Sound in der Stimme und kombinierte ihren Gesang mit einer atemberaubenden Performance, wie man sie im Bergwerk nicht jeden Tag zu sehen bekommt. Leadgitarrist Frank Uhde, Gründer der Band, die es inzwischen seit 20 Jahren gibt, und Hannes Legen malträtierten ihre Instrumente, dass man jeden Moment mit Totalschaden rechnen musste. Lediglich Drummer Frank Allewelt blieb cool. Während er den Groove vorgab, verzog er keine Miene, obwohl er es war, der das Tempo vorgab.

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