Großer Andrang auf dem Parzival-Hof

Mühlentag als Volksfest

Rund um die Quelkhorner Mühle entfaltete sich Pfingstmontag ein buntes Treiben. Foto: Elke Keppler-Rosenau
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Quelkhorn (kr). Korn wird in der Quelkhorner Windmühle schon lange nicht mehr gemahlen. In den 1950er-Jahren war damit Schluss. Die Technik hatte auch dieses alte Handwerk eingeholt. Dennoch wurde die Mühle auf dem Gelände des Parzival-Hofes vor dem Verfall bewahrt und dient heute als Gemeinschaftsraum bei unterschiedlichsten Anlässen. Wie immer am Deutschen Mühlentag strömten Menschenmassen auf den Quelkhorner Berg, um ein kunterbuntes Fest mit einem breit gefächerten Programm rund um den 1684 erbauten und liebevoll restaurierten Erdholländer zu feiern.

Wo in früheren Zeiten der Müller mit seinem Gehilfen Getreidesäcke schleppte, war ein hübscher Flohmarkt aufgebaut, auf dem es allerhand hübsche und nützliche Dinge zu erhandeln gab: Spiele, Kuchenteller und der eine oder andere silberne Löffel wechselte dabei den Besitzer. Aber nicht nur der untere Raum lohnte einen Besuch. Über eine Stiege konnten Interessierte die oberen Räume erklimmen, um von dort einen Blick bis weit ins Teufelsmoor zu genießen.

Die Mitarbeiter des Parzival-Hofes hatten auf dem Gelände unterhalb der Mühle einen großen Info-Stand aufgebaut und Einrichtungsleiter Stefan Bachmann freute sich, dass sehr viele Gäste das Gespräch suchten, um die verschiedensten Abteilungen des Hofes kennenzulernen.

Wo noch vor ein paar Jahren die alten Gewächshäuser der Gärtnerei standen, waren Stände aufgebaut, an denen es Bratwurst, Kuchen und andere Köstlichkeiten gab. An einer Eisbar wurden großzügig bemessene Portionen in Waffeln gefüllt, die dann in der Sonne sitzend nicht nur von Kindern genüsslich aufgeschleckt wurden.

Herzlich willkommen waren Besucher auch in der Weberei, wo die diversen Produkte vorgestellt wurden. Feine Tischwäsche, robuste Geschirrhandtücher und andere nützliche Dinge für den Haushalt gab es nicht nur zum Ansehen, sondern auch zum Kaufen. Wie schon in den vergangenen Jahren war der Secondhand-Markt mit hochwertiger Garderobe der absolute Renner. „Ich habe mich sofort in dieses schicke Sommerkleid verliebt. Es passt wie angegossen“, freute sich eine Besucherin über ein Schnäppchen mit Blumendruck. Blusen, Pullover, Shirts, alles war im Angebot und die Besucher hatten Freude am Stöbern und dehnten diese auch auf die neue Abteilung mit Kinderbekleidung aus.

Sehr großen Zulauf hatte die Gärtnerei, die mit selbst gezogenen Pflanzen vertreten war. Gärtnerin Annika hatte alle Hände voll zu tun, um Tomaten-, Paprika-, Auberginen- und Blühpflanzen einzupacken. Auch gab sie den Kunden den einen oder anderen Pflegetipp mit auf den Weg.

Erstmalig waren in Gehegen Tiere dabei. Eine Glucke führte stolz ihre Küken spazieren, eine Entenmutter hatte ihre Kleinen dabei und ein überdimensionaler Hahn war mit einer Henne vertreten.

David Hodgkinson, leidenschaftlicher Musiker (Cladatje) gab mit Mitgliedern des Parzival-Orchesters kleine Livekonzerte, die dem Mühlentag einmal mehr Leichtigkeit und Heiterkeit verliehen.

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