Fischereiverein Fischerhude-Quelkhorn zieht Bilanz

Mehr Mitglieder, weniger Aale

Setzten im vergangenen Juni rund 11.000 Jungaale in der Wümme aus: Mirko Pracht (links) und Olaf Weidenhöfer vom Fischereiverein Fischerhude-Quelkhorn.
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Fischerhude (kr). Ein aus anglerischer Sicht schwieriges Jahr liegt hinter den Mitgliedern des Fischereivereins Fischerhude-Quelkhorn. Das wurde auf der jüngsten Jahreshauptversammlung des Vereins deutlich.

Schwierig, weil die niedrigen Pegelstände der Wümme über Wochen gar keine Angelei in dem sonst so fischreichen Fluss zuließ. Auch wenn die Statistiken für das Jahr 2018 noch nicht ausgewertet sind, rechnet Gewässerwart Mirko Pracht mit deutlich zurückgehenden Fängen. Aber auch wenn die Pegel durch den fehlenden Regen extrem niedrig waren, lokale Fischsterben aufgrund von Sauerstoffmangel, die in vielen anderen Gewässern zu beklagen waren, hat es in den Pachtgewässern des Fischerhuder Angelvereins nicht gegeben.

Sorgen bereiten den Fischerhuder Anglern allerdings die weiterhin rückläufigen Aalbestände. Der beliebte Speisefisch wird seit einigen Jahren immer seltener gefangen. Der Vorstand des Fischereivereins wird daher sein finanzielles Engagement beim Aalbesatz noch einmal ausweiten.

3.790 Euro wurden im vergangenen Jahr in 49 Kilogramm Farm-aale investiert. Das entspricht rund 16.300 kleinen Aalen, die in der Wümme ausgesetzt wurden. Für die Maßnahme gab es einen Zuschuss in Höhe von rund 2.200 Euro durch den Landessportfischerverband Niedersachsen. In diesem Jahr sollen 4.000 Euro für den Aalbesatz ausgegeben werden.

Absolut erfreulich hat sich der Mitgliederbestrand des Vereins entwickelt. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden elf Mitglieder neu aufgenommen. Somit hat der Fischereiverein jetzt insgesamt 313 Mitglieder, ein neuer Rekord.

Und auch ein neues Ehrenmitglied hat der Verein. Der erste Vorsitzende Helmut Blohm hat dem langjährigen Vereinsmitglied Oswald Wosny die Urkunde zur Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Der seit Jahren anhaltende Anstieg bei den Mitgliederzahlen sei auch ein Indiz für die Beliebtheit des Angelsports. Ein Trend, den auch Vereinsmitglied Martin Schüppel feststellt. Er organisiert seit vielen Jahren für den Fischerei- und Gewässerschutzverein Lilienthal, dem er auch vorsteht, die Lehrgänge zur Fischereiprüfung. Auch in diesem Jahr wird es einen neuen Lehrgang geben, den nicht nur Nachwuchsangler aus Lilienthal und Fischerhude nutzen können. „Wir sind für alle Interessierten offen“, so Schüppel. Der nächste Lehrgang beginnt am Samstag, 16. Februar, um 14 Uhr in Murkens Hof in Lilienthal. Der Lehrgang umfasst zwölf Schulungstermine und endet am 31. März mit der theoretischen Prüfung. Die Kosten betragen für Jugendliche 65 und für Erwachsene 110 Euro. Weitere Informationen gibt es unter der Internetadresse www.die-woerpe.de.

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