Dorfladen Bergstedt nimmt wichtige Hürde / Weiters Kapital benötigt

Förderung bewilligt

Auch im Kaufhaus Bergstedt in Otterstedt trennt neuerdings eine Plexiglasscheibe Angestellte und Kunden voneinander. Foto: Dietmar Plath
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Otterstedt (bb). „Vergangenen Freitag ist der positive Bescheid zur Förderung unseres Dorfladenprojektes in Otterstedt angekommen“, teilt der Sprecher der Otterstedter Dorfladen-Genossenschaft, Dietmar Plath, gegenüber der Rundschau mit. Bewilligt wurde die maximale Fördersumme von 200.000 Euro. Der Förderzeitraum läuft bis Mai 2021, was bedeutet, dass alle Handwerkerleistungen bis dahin erbracht sein müssen. „Dieser Startschuss bedeutet, dass wir die ersten Aufträge vergeben und den Bauantrag stellen können“, so Plath.

Für das Dorfladenprojekt stünden, inklusive bereits getätigter Einlagen und Fördermittel, mit 300.000 Euro mehr als die Hälfte der erforderlichen Mittel für den Umbau und den Start zur Verfügung. Es fehlt somit noch eine Summe von 175.000 Euro um auf die anvisierten 475.000 Euro zukommen, die es bedarf, um den Laden aufschließen zu können. Aktuell sei geplant, diese Summe über einen Bankkredit zu decken. „Das ist aber mit hohen monatlichen Kosten verbunden, die uns dann auch bedeutend belasten“, so Plath.

Daher sei in den vergangenen Tagen eine Idee entstanden, diese Kosten zu senken – ein „Plan B“. Dieser sieht vor, die fehlenden Finanzmittel nicht auf dem Kreditmarkt zu sichern, sondern auf einem günstigeren Weg. „Auch hier setzen wir wieder auf die vorhandene Bereitschaft von Einzelnen, eine größere Summe in einer Gemeinschaft bereitzustellen. Rainer Hinrichs und Horst Hofmann, als geistige Väter von „Plan B“, stellen sich vor, dass rund 20 Gründer jene Summe zusammenbringen. „Es gibt dabei noch etliche Feinheiten in der Vertragsgestaltung zu beachten“, so die beiden in einem Schreiben an die Teilhaber der Genossenschaft. Die mündlichen Zusagen würden sich bereits jetzt auf rund 80.000 Euro belaufen. Jahresversammlung abgesagt „Eine nicht so schöne Nachricht, ist , dass wir wegen der Corona-Krise unsere Jahresversammlung am Donnerstag, 16. April, absagen müssen“, teilt Plath außerdem mit und ergänzt, dass ein neuer Termin noch nicht fest steht.

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Björn Blaak Björn Blaak
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