Der Verein für Klimaschutz Ikeo blickt auf Pandemiezeit zurück

Positive Bilanz

Der neue Ikeo-Vorstand: Dirk Olbers (v.l.), Volker Albrecht, Gerhard Meyer, Christiane Krüger, Erich von Hofe und Thomas Burghardt
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Fischerhude – Auf der jüngsten Mitgliederversammlung des Vereins für Klimaschutz IKEO in Fischerhude wurde eine positive Bilanz der Arbeit für die Jahre 2020 und 2021 gezogen. „Trotz widriger Umstände durch die Corona-Pandemie ist es gelungen, vielfältige Veranstaltungen auch virtuell für den Klimaschutz zu organisieren“, stellte Erich von Hofe als Vorsitzender fest.

Was sind die Bäume der Zukunft und wie sieht ein klimagerechter Wald aus, waren Fragen, mit denen sich Ikeo beschäftigt hat. „Durch Waldbegehungen mit einem Förster und Exkursionen in den Urwald Baumweg bei Ahlhorn holten wir uns Rat bei Experten“, so der Ikeo- Vorsitzende in einer Pressemeldung. Zudem wurden tausende von klimaresistenten Bäumen wie Rotbuchen an trockenen Standorten oder Mooreichen an nassen Stellen vor allem in der Surheide gepflanzt. „Viele Anwohnerinnen und Anwohner beteiligten sich beim Pflanzen von großen Obstbäumen für eine Streuobstwiese in Ottersberg-Dunwisch“, so von Hofe. Der wusste zudem berichten, dass wegen extremer Nässe im Februar und der Pandemie zwei Jahre keine Maßnahmen zur Pflege und Erhaltung des Quelkhorner Moores durchgeführt werden konnten. Deshalb lud IKEO im Herbst 2021 zur Entkusselung ein. „Viele Helferinnen und Helfer folgten der Einladung und entfernten mit ihren Astscheren und Bügelsägen den Baumbewuchs.“

Auch die Grüne Hausnummer lebte 2021 weiter. „Durch die kreative Zusammenarbeit mit der Klimaschutz- und Energieagentur im Landkreis Verden konnten 13 neue Hauseigentümer für die Auszeichnung gewonnen werden. Doch die Vergabe der Urkunden konnte wegen Corona erst in diesem Jahr stattfinden“, so von Hofe.

Auf der Versammlung dankten die Mitglieder von Ikeo dem Vorstand für seine umfangreiche Arbeit. Neu in den Vorstand wurde die ehemalige Unternehmensberaterin Christiane Krüger zur zweiten Vorsitzenden und der Sozialarbeiter Volker Albrecht einstimmig gewählt. „Beide wollen mehr für den Umwelt- und Klimaschutz tun“, heißt es. Erich von Hofe, Dirk Olbers, Gerhard Meyer und Thomas Burghardt wurden in ihren Funktionen bestätigt.

Am Ende der Versammlung berichtete Volker Albrecht über eine Radexkursion durch das Teufelsmoor. In seinem Vortrag stellte er die Besonderheiten des Moores dar. „Das Moor speichert sechsmal so viel CO² wie Wald“, war einer seiner Kernaussagen. Deshalb müsse viel mehr für die Wiedervernässung von Mooren getan werden. Und weiter: „Neue wirtschaftliche Perspektiven für die Landwirte müssen entwickelt werden, damit sich die Bewirtschaftung von wieder vernässten Flächen lohnt.“ bb

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