Bürgermeister wird auf dem Postwege entschieden

Briefwahl für alle

Der neue Bürgermeister kommt durch den Briefschlitz in das Ottersberger Rathaus. Foto: Björn Blaak
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Ottersberg (r/bb). Der Verwaltungsausschuss der Gemeinde Ottersberg hat in dieser Woche beschlossen, dass die Bürgermeisterwahl am 26. April vollstänndig per Briefwahl entschieden wird. „Bei eingeschränktem Personaleinsatz, geschlossenem Rathaus und des im Vordergrund stehenden Schutzes unserer Bürgerinnen und Bürger, sowie natürlich auch der Kolleginnen und Kollegen im Rathaus, war ein eindeutiger Weg, wie man unter den aktuellen Umständen eine ordnungsgemäße Wahl durchführen kann, nicht zu erkennen“, heißt es in einer Pressemeldung aus dem Rathaus.

Daher wurde mit der Kommunalaufsicht, dem Krisenteam im Landkreis, dem Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund und der Landeswahlleitung ausgeheckt, da eine gänzliche Aufhebung der Wahl nicht ausreichend begründbar und ein späterer Wahlzeitpunkt aktuell nicht erkennbar sei, dass es in Ottersberg eine Bürgermeisterwahl als reine Briefwahl geben. Für diese Variante hatte die Verwaltung zuvor einen entsprechenden Vorschlag erarbeitet. Damit werden allen Wählerinnen und Wählern mit der Wahlbenachrichtigung auch die Briefwahlunterlagen zugesendet, die dann bis zum Wahltag wieder zurückgesendet werden können. „Dadurch wird trotz der Krise eine hohe Wahlbeteiligung erwartet und möglich gemacht“, mutmaßt die Verwaltung. Noch-Bürgermeister Horst Hofmann findet: „Mit dieser Entscheidung kommen wir dem aktuell wichtigsten Gebot, nämlich das Vermeiden von Kontakten, am besten nach und die Wahl kann trotzdem stattfinden.“

Ganz im Gegensatz zu einer rauschenden Wahlparty.

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Björn Blaak Björn Blaak
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