Blutspendetermin in Ottersberg erfolgreich

Besondere Umstände

Stefan Asendorf händigt in Beisein von Monika Meyer (Mitte) Raphaela Rode eine Pizza aus. Foto: Tobias Woelki
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Ottersberg (woe). Der zusätzlich in den Ottersberger Terminkalender eingeschobenen Blutspendetermin war ein voller Erfolg. Auf Bitte der Regionalleitung hatte der DRK Ortsverein Ottersberg umgehend reagiert und einen zusätzlichen Blutspendetermin ausgerichtet.

Da aufgrund der behördlich angeordneten Coronavirus-Maßnahmen in anderen Ortschaften Blutspendetermine abgesagt werden mussten, der DRK Ortsverein jedoch über genügend Platz verfügt mit den Räumen im DRK-Heim und seinen Garagen, sprang die DRK-Bereitschaft spontan ein und organisierte das Blutspenden unter vom Landkreis geforderten, strengen Hygieneregeln wie das Tragen von Mund-Nasenbedeckung und der Abstandsregelung.

Auf ein Büfett hatte das DRK in Zeiten der Coronavirus-Pandemie verzichtet. Allerdings händigten Helfer am Ausgang jedem Blutspender ein Lunchpaket aus inklusive einer frisch gebackenen Pizza. Die Spenderinnen und Spender übten sich dabei in Geduld.

So bildete sich vor den Garagen bei der Anmeldung bei Sonnenschein eine Schlange von Menschen, die jedoch den Abstand zum Anderen wahrten. Wegen der Abstandsregelung von mindestens 1,50 Meter bildete sich zeitweise eine Menschenschlange, die vom DRK-Heim bis zum öffentlichen Parkplatz in Höhe der Garagen für die Bürgerbusse reichte. „Vielen Dank für die große Geduld der Spender und Spenderinnen, die wegen der Abstandsregelung im Rahmen der Corona-Krise die relativ lange Wartezeit in Kauf genommen haben und dem launischen Wetter zum Trotz nicht fortgegangen sind, als es anfing zu regnen“, lobte der stellvertretende Vorsitzende Stefan Grund.

Das Blutspenden hatten die Helfer der Bereitschaft so strukturiert, dass sich die Spender nur wenig begegneten. Nach der Annahme betrat der Spender die Garage, in der der Arzt saß und ihn untersuchte. Von dort über den Flur ging es in den großen Aufenthaltsraum zum Blut spenden. Nach der Ruhephase händigte Vorsitzender Stefan Asendorf im Eingangsbereich des DRK-Heims, unterstützt von Monika Meyer, jedem ein Lunchpaket plus Pizza aus. Allerdings gab es auch einen Wermutstropfen, da nach 120 Blutspendern der DRK-Ortsverein auf Hinweis des Blutspendeeinsatzteams die Anmeldung einstellen und manche wieder nach Hause schicken musste.

„Aufgrund des Andranges wäre das Entnahmeteam an diesem Abend nicht vor 22 Uhr fertig gewesen. Das hätte zur Folge gehabt, dass das gespendete Blut nicht mehr rechtzeitig zur Verarbeitung in das Labor gekommen wäre“, erklärte Stefan Grund, der zusammen mit Maya Faust zahlreiche Pizzen backte.

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