Benas spendet für Schulprojekt

Ein Anfang ist gemacht

Schulleiter, Schulvereinsmitglieder und Kinder freuen sich auf die Neugestaltung des Außengeländes an der Wümme u2013 und über die Benas-Spende. Foto: Elke Keppler-Rosenau
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Ottersberg (kr). Der Schulverein „Starke Schulen“, der mit viel Engagement für die Ottersberger Wümmeschule und das Gymnasium sorgt, hat viel vor. Unter dem Vorsitz von Heike Drengemann ist ein Großprojekt geplant, das den Außenbereich der Bildungseinrichtung in ein Naturparadies umgestalten soll, das Schülern einen direkten Zugang zur Natur bietet. Ein ehrgeiziges Vorhaben, das noch ganz am Anfang steht und für das ein vorläufiger Kostenrahmen von 90.000 Euro veranschlagt wurde. Da kam nun eine Spende in Höhe von 1.500 Euro von der Firma Benas, die eine Biogasanlage in Kreuzbuchen betreibt und ihren Hauptsitz im benachbarten Vorwerk hat, sehr gelegen.

Im Rahmen des Tages der offenen Tür im Juli, anlässlich ihres Firmenjubiläums, den mehrere Tausend Besucher nutzten, um hinter die Kulissen zu schauen, gab es verschiedene Aktionen, wie Eisverkauf, Popcorn und sportliche Angebote, die mit kleinen Spenden Geld für einen guten Zweck zusammenbrachten.

„Wir hatten gleich als Nutznießer den Schulverein der beiden Schulen im Auge und haben die erwirtschafteten 410 Euro auf 1.500 Euro aufgestockt. Das Projekt, für das das Geld verwendet werden soll, gefällt uns und ist gut angelegt, aber mit öffentlichen Mitteln wohl nicht zu realisieren. Es ist überaus unterstützenswert und wir freuen uns, wenn wir den finanziellen Grundstein dafür legen können“, sagte Christoph Heidmann Juniorchef von Benas bei der Übergabe der Geldspende an den Schulverein.

Drengemann, Susanne Baumgartner und Anja Froben vom Schulverein informierten in enger Zusammenarbeit mit den beiden Schulleitern, Walter Schlöffel-Pitschke von der Wümmeschule und Volker Busbohm-Schäfer vom Gymnasium über die Pläne der Neugestaltung, für die der Naturgestalter Hein Benjes mit ins Boot geholt werden konnte. Der zeichnete Pläne, wonach das jetzt eher unattraktive Außengelände der Schulen zwei grüne Klassenzimmer, ein Wildbienenhotel, Wasserflächen, Baumstamm-Mikado, Baumzimmer, Kletterbäume, Wildwuchs, Obstbäume und viele andere interessante Blickpunkte erhalten soll. Dazu sind Spielgeräte vorgesehen, die die Freifläche als einen Erlebnisraum bereichern sollen. Heimische Bäume und Sträucher wie Ohrweide, Kreuzdorn, Kornelkirsche oder Salweide sollen einen ortstypischen Raum schaffen, in dem sich Kinder wohlfühlen. Sogar ein „grünes Theater“ ist vorgesehen.

„Wir wissen, dass dieses Vorhaben sehr umfangreich ist, aber es ist umsetzbar. Der Schulverein wird jetzt Gelder einwerben und bei Stiftungen vorstellig werden. Dazu sind örtliche und überörtliche Sponsoren gefragt, die sich einbringen wollen. Vor uns liegt noch ein großes Stück Arbeit. Umso mehr freuen wir uns, dass die Firma Benas den Anfang gemacht hat. Es spornt uns an, das Projekt umzusetzen“, sagte Drengemann.

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