Bauausschuss ist sich einig

Keine Lüfter, keine Schottergärten

Schottergärten sollen im Flecken Ottersberg zur aussterbenden Art gehören. Foto: Elke Keppler-Rosenau
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Ottersberg (r/bb). Der Ausschuss für Bau, Planung und Gebäudemanagement des Flecken Ottersberg tagte jüngst unter der Leitung von Klaus Rebentisch per Videokonferenz. Alle Beschlüsse wurden einstimmig empfohlen und dem Rat am 10. Dezember zur Beschlussfassung weitergeleitet. Darunter waren Satzungs- und Feststellungsbeschlüsse zum Gewerbegebiet Bahnhof an der Stellmacherstraße, dem geplanten Verwaltungsgebäude von Aleco und der Betriebserweiterung Buss. Ebenso wurden durch Aufstellungsbeschlüsse das Wohnquartier Drei Linden in Posthausen und das Wohnprojekt Lebens-Art in Ottersberg auf den Weg gebracht. Darüber hinaus wurden Anträge der Fraktionen SPD, FGBO und Bündnis 90/DIE GRÜNEN beraten.

Die SPD-Fraktion hatte beantragt zu prüfen, ob einzubauende Filtersysteme oder mobile Luftreinigungsgeräte angeschafft werden sollten. Die Verwaltung hatte empfohlen, die Geräte nicht anzuschaffen, da alle Räume gut gelüftet werden können. Bei mobilen Geräten sei mit Kosten zwischen 3.000 und 5.000 Euro zu rechnen. Angesichts 65 allgemeiner Unterrichtsräume schien der Verwaltung die Anschaffung nicht zweckmäßig. Gemeinsam hatten FGBO, Bündnis90/DIE GRÜNEN und SPD die Verwaltung beauftragt, nach gemeindeeigenen Flächen für Kleinsthäuser (Tiny Houses) zu suchen. Die CDU regte an, zusätzlich zu sondieren, ob einzelne Tiny Houses in Gärten oder auf Grünflächen aufgestellt werden könnten. Die Verwaltung versprach, dieses Ansinnen weiterzuverfolgen.

Schließlich wiesen FGBO und Bündnis90/Die Grünen in einem weiteren Antrag darauf hin, dass seit dem 3. April 2012 sogenannte Schotter- oder Steingärten nach Paragraf 9 der niedersächsischen Bauordnung nicht zulässig sind. Nicht bebaute Flächen müssen als Grünflächen angelegt sein. Dies habe aus Gründen der Flächenversiegelung zu geschehen und diene auch dem Artenschutz. Die Verwaltung will daher künftig auf das Anlegen von Grünflächen hinwirken.

Autor

Björn Blaak Björn Blaak
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