41 Wümmeschüler feiern sich und ihren Abschluss

„Auf in die nächste Runde“

Der Lehrerchor beeindruckte mit einem gelungenen musikalischen Auftritt. Foto: Elke Keppler-Rosenau
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Ottersberg (kr). Nach dem Abschluss ist vor dem Abschluss. „Auf in die nächste Runde“, rief Schulleiter Walter Schlöffel-Pitschke 41 scheidenden Schülern der Ottersberger Wümmeschule zu und gratulierte den stolzen Absolventen mit herzlichen Worten.

Allerdings, so schränkte er ein, sei der Abschluss nur einer von vielen Schritten. Weitere würden folgen: Weiterführende Schulen und die Berufsausbildung seien Stationen auf der Zielgeraden, die es ebenfalls zu meistern gelte. Jedes Jahr gelte es, von Runde zu Runde weiterzukommen, merkte er humorvoll an und zitierte den legendären Fußballtrainer Sepp Herberger, der den Satz geprägt hatte: „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.“ Dass zum WM-Start der Fußball nicht außen vor gelassen wurde, verstand sich von selbst.

„Nicht nur in der Schule musstet ihr euch von Runde zu Runde weiter qualifizieren, im Beruf wird es euch ebenso ergehen. Ohne Weiterqualifikation kein Vorankommen. Die alleinige Erfahrung am Arbeitsplatz reicht dazu in unserer sich in hohem Tempo weiterentwickelnden Arbeitswelt nicht mehr aus. Es sollte keinen Stillstand geben, denn Stillstand ist Rückschritt“, so Schlöffel-Pitschke.

Man sollte sich nicht durch Rückschläge entmutigen lassen. Die würden zum Leben dazugehören. Es sei wichtig, immer einen Plan B zu haben, und sich nie scheuen, sich beraten zu lassen. „Holt euch eine zweite Meinung ein und denkt nicht, ,ich muss alles alleine schaffen'“, gab der Schulleiter seinen scheidenden Schülern mit auf den Weg.

Beinahe väterlich mutete sein Ratschlag an, sich stets positive Ziele zu setzen, etwas zu finden, das man lieben könne. Jemand, der seine Arbeit lieben würde, habe im Leben das große Los gezogen. Der Beruf würde einen großen Teil des Lebens bestimmen und jemand, der seine Arbeit toll finden würde, würde Zufriedenheit erlangen. Falls dieser Beruf noch nicht gefunden sein sollte, müsse man weitersuchen.

Trendforscher würden davon ausgehen, dass heutige Schulabgänger während ihres Berufslebens mindestens drei bis viermal ihren Beruf aufgrund der Schnelllebigkeit der Zeit wechseln würden. Darin sei auch eine Chance zu sehen, die Sparte zu wechseln und sich noch mal neu zu erfinden. Eine positive Einstellung zum Lernen und die Bereitschaft, Risiken einzugehen, Fehler zu machen, und neu zu starten, sei dabei nichts Schlimmes.

Nach diesen aufmunternden Worten ließ der Schulleiter es sich nicht nehmen, Dankesworte auszusprechen, an die Eltern, an das Lehrerkollegium – an alle, die daran beteiligt waren, die scheidenden Schüler erfolgreich durch die Schulzeit zu bringen. 22 Förderschulabschlüsse, acht Hauptschulabschlüsse, zehn Sekundarabschlüsse I Hauptschule, 23 Sekundarabschlüsse I Realschule und 18 erweiterte Sekundarabschlüsse I hatte der Schulleiter zu vergeben und er tat dies mit Stolz und Freude.

Zuvor jedoch gab es Grußworte vom Bürgermeister des Fleckens Ottersberg, Horst Hofmann, sowie ein Rahmenprogramm mit Musik, ein Gruß der Schülerschaft, ein Quiz der Klasse 10b, Worte aus der Elternvertretung und ein Auftritt des Lehrerchores.

Zu den Absolventen gehören:

Klasse 9a

Selen Catalkaya

9b

Selina Asendorf und Pascal Dahms

10a

Daniel Alhusin, Dominik Bröer,

Merle Brüning, Luke Dannecker, Baris Ercan, Rahel Eßfeld, Justin Heinke, Justin Hennings, Celina Kebernik, Melanie Kort, Isabell Küsel, Tobias Meins, Keswien Nase, Michelle Ronowski, David Schaklewski, Justin Schmidt, Philipp Schmidt, Rahel Schmidt und Marcel Seipel

10b

Mahmoud Al Shalabi, Muhannad Al-Baradan, Max Bätje, Görkem Colak, Louisa Dern, Yusuf Ercan, Zero Kadah, Christoph Keil, Jannis Klee, Nicole Kort, Miray Kurttutan, Elisabeth Maul, Blagoy Mutalib, Tarik Nissen, Kevin Röhl, Manuela Schlak, Kim Sparke, Tobias Stichert, Nikolai Wertaschow und Mert Yüksel

10c

Thies Aßmann, Fabian Bartels, Lara Becker, Mara Blome, Jasper Cordes, Yasmin Esch, Milena Främcke, Julian Fronius, Adelina Gindea, Felina Goßlau, Ellen Kulagin, Erika Max, Johann Meyer, Lennard Premus, Hannah Ramos, David Schmidt, Martin Stripling, Simon Stuckmann, René Wicke, Talha Yaman und Mert Yigitsoy

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