LBEG registriert Erschütterung mit einer Magnitude von 2,5

Bei Langwedel bebt die Erde

Landkreis Verden / Langwedel (r/nin). Es war 10.27 Uhr, als die Messinstrumente ausschlugen: Ein Erdbeben der Stärke 2,5 ereignete sich gestern Vormittag im Landkreis Verden. Das teilte das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) mit.

Der Niedersächsische Erdbebendienst (NED) im LBEG hatte mit Hilfe seismischer Stationen, die von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) gemeinsam mit geophysikalischen Forschungs- und Hochschuleinrichtungen betrieben werden, die Erschütterung registriert. Das Überwachungssystem für seismische Ereignisse des Bundesverbandes Erdgas, Erdöl und Geoenergie (BVEG) in Deutschland hatte das Beben ebenfalls aufgezeichnet.

Das Epizentrum liegt zwischen Langwedel und Kirchlinteln und befindet sich im Bereich des Erdgasfeldes Völkersen. Im Landkreis Verden hat das LBEG im Zeitraum zwischen 2008 und 2016 bereits sieben schwache Erdbeben mit Magnituden von 1,8 bis 3,1 registriert. Das letzte Erdbeben ereignete sich am 22. April diesen Jahres. Ein Zusammenhang zwischen den seismischen Ereignissen und der Erdgasförderung wird vom NED daher als wahrscheinlich eingestuft, heißt es von Seiten des LBEG. „Das aktuelle Erdbeben wurde von mehreren Anwohnern wahrgenommen“, schreibt das LBEG in der Pressemitteilung. Anwohner, die das Beben verspürt haben, können ihre Beobachtungen zum aktuellen Erdbeben über einen Fragebogen auf der Internet-Seite des LBEG melden unter: Niedersächsischer Erdbebendienst, unter dem Reiter „Erdbeben verspürt“. Die Internetadresse lautet nibis.lbeg.de/makroseismik/ „Die Angaben werden für eine unabhängige Bestimmung des Epizentrums und zur Abschätzung der Auswirkungen des Erdbebens genutzt“, heißt es in der Pressemeldung weiterhin.

Autor

Nina Baucke Nina Baucke
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