Kreisjugendfeuerwehr trotz Corona mit stabiler Mitgliederzahl

Dettmer: „Bleibt am Ball“

Die Kinder- und Jugendfeuerwehr im Landkreis musste pandemiebedingt auf gemeinsame Übungen verzichten.
 ©Foto: Rotenburger Rundschau

Landkreis Rotenburg (r/db). Zum traditionellen Kreisjugendfeuerwehrtag der Kinder- und Jugendfeuerwehren im Landkreis Rotenburg begrüßte kürzlich Kreisjugendfeuerwehrwart Oliver Austel als Nachfolger von Volker Jungen die Mitglieder pandemiebedingt nur online.

„Wir wissen, dass in den Gemeinden Tarmstedt und Sottrum sich weitreichend Gedanken gemacht wurden, wie es denn weitergehen kann, dass in den Städten Bremervörde und Visselhövede auch weiter im Hintergrund gearbeitet wird. Daher ist es auch unsere Pflicht und unsere Aufgabe, dass die Kreisjugendfeuerwehrleitung unbeirrt weiterarbeitet – wenn auch seit Längerem ganz anders“, so Austel weiter.

Der Kreisjugendausschuss habe sich zwei Mal treffen können, und mit seinen Stellvertretern Markus Köpsel und Bianca Volckmer halte er unabhängig von Corona alle zwei Wochen eine kurze Videokonferenz, um Sachstände auszutauschen und Vorgehensweisen abzustimmen.

Wie erfolgreich dies bereits war, zeige laut Austel die Statistik. 973 Mitglieder seien demnach in den Kinder- und Jugendfeuerwehren, davon 245 in den Kinderfeuerwehren, die übrigen 728 in den Jugendfeuerwehren. Auch in der Verteilung nach Abschnitten zeige sich ein seit Jahren stabiles Bild. Während der Anteil der Zwölf- und 13-Jährigen besonders stark sei, stelle er eine deutliche Minimierung bei den Sechs- und bei den Zehnjährigen fest. Dies liege darin begründet, dass durch Kontaktreduzierungen und Lockdown nur wenig Zeit für Neuzugänge gewesen sei. So sei die Anzahl der Mitglieder von 1.014 Ende 2019 auf 973 Ende Dezember 2020 gefallen.

Im Vergleich der beiden Jahre werde noch einmal die „großartige Arbeit“ in Gemeinden wie Gnarrenburg oder Zeven deutlich: „2019 sprachen wir noch über Gründungen von Kinderfeuerwehren und 184 Neueintritten insgesamt. Für 2020 sprechen wir aber auch von 45 Übernahmen in die Einsatzabteilungen, Mitgliederkontakt über kreative Wege wie Online-Dienste oder Paketen vor der Haustür, alles resultierend aus Dienstausfall durch Corona. Und deshalb möchte ich nicht von nur noch 973 Mitgliedern, sondern von einem starken Beitrag aller Kinder- und Jugendfeuerwehrwarte und -betreuern reden, durch den sich die Kreisjugendfeuerwehr über einen so großen Mitgliedererhalt freuen kann.“

Autor

Dennis Bartz Dennis Bartz
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