Diakonie-Sozialstation Ottersberg-Oyten stellt sich vor

"Eine starke Truppe"

(ero). "Die Leute zu kennen, auf ihre Bedürfnisse einzugehen und Leiden zu mindern, daß sei das A und O aller 34 fest angestellten Mitarbeiter und einem festen Stamm von Aushilfspflegekräften der Sozialstation Ottersberg-Oyten", beschreibt Lotte Bauermann-Stehmeier, leitende Pflegefachkraft sowohl Aufgabenbereich, als auch Motivation aller Mitarbeiter der Station.

Der Großraum Ottersberg, einschließlich Fischerhude mit Bohnenberg und Ebbensiek, Quelkhorn, Ottersberg mit den Ortsteilen Campe und Bahnhof, Otterstedt, Eckstever, Narthauen, Benkel und Posthausen, dazu der Großraum Oyten mit Oyterdamm, Meyerdamm, Sagehorn, Schaphusen, Bockhorst und Brillkamp gehören zum Einzugsbereich, in denen pflegebedürftige und alte Menschen versorgt werden. Zwischen 120 und 150 Patienten, davon mehr als 100, die tägliche Pflege brauchen, halten alle Mitarbeiter auf Trab. Selbstverständlich wird die Versorgung an 365 Tagen im Jahr geleistet. Eingeteilt in Früh- und Spätschicht von sieben bis 22 Uhr heißt es für alle Pflegekräfte individuell auf Wünsche einzugehen. Auch wenn der gewünschte Service über die übliche Versorgung hinaus geht, versuchen die Pflegekräfte das Mögliche zu leisten. Im Landkreis Verden gab es am Anfang 1996 einen Zusammenschluß von Diakonie und Deutschem Roten Kreuz. Pflegefachpersonal, angestellt von der Kirche als Träger der Diakonie sowie Personal des DRK mußten zusammenrücken und in Teamarbeit leisten, was bisher in Eigenregie organisiert wurde. Eine Neuerung, so hieß es, die sich bestens bewährt habe. Ein zusammengefaßter Personalstamm in der Sozialstation kann nun gemeinsam koordinieren, wo vorher kooperiert werden mußte. Im Angebot der Sozialstation ist die häusliche Krankenpflege nach ärztlicher Verordnung etwa nach Krankenhausauf enthalt enthalten, oder um einen solchen zu vermeiden. Medizinische Behandlungspflege, wie Spritzengeben, Verbände oder Katheter anlegen gehören dazu. Häusliche Pflegehilfe im Rahmen des Pflegeversicherungsgesetzes beinhaltet Hilfe bei der Körperpflege, beim Aufstehen und Zubettgehen, sowie im hauswirtschaftlichen Bereich. Auch die stundenweise Führung des Haushaltes bei Erkrankung eines Elternteiles werden geleistet. Selbst für Spaziergänge, Besorgungen, kleine Hilfen im Haus durch den Zivildienstleistenden (gegen eine geringe Gebühr), ist die Sozialstation zuständig. Beratungen für Pflegebedürftige und Pflegende über alle mit der Pflege zusammenhängende Fragen, wie Finanzierung, Pflegeversicherung, Hilfe bei der Kontaktaufnahme zur Krankenkasse, Pflegekasse oder Sozialamt gehören dazu. Fachgerechte Beratungen über den Einsatz von Pflegehilfsmittel, sowie deren Verleih oder Beschaffung, bis hin zur Betreuung pflegender Angehörige in Gesprächskreisen, all das, so berichtete Lotte Bauermann - Stehmeier, umfasse den Aufgabenbereich der Sozialstation. Die Vermittlung von Essen auf Rädern, ein mobiler Hilfsdienst für nichtpflegerische Leistungen, Hausnotrufdienst und ein gutfunktionierender Behindertenfahrdienst und nicht zu vergessen, das Angebot von umfassenden Pflegekursen runde die Leistungen ab.

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