Wählergemeinschaft Freier Bürger legte 8,3 Prozent zu

49,8 Prozent: Scheeßels CDU ist Wahlsiegerin

(ro). "Ganz zufrieden" mit dem Ausgang der Wahl ist Bürgermeister Hans-Heinrich Miesner (CDU). Seine Partei ist die Gewinnerin der Wahl und erreichte mit 49,3 Prozent die Mehrheit.

Für die CDU bedeutet das zwei Sitze mehr im Gemeinderat. "Das Ergebnis zeigt uns, daß wir in der Vergangenheit gute Arbeit geleistet haben", so Miesner. "Auch in Zukunft wollen wir konzentriert Sach-probleme lösen. Denn der Bür-ger möchte nicht, daß die Par-teien sich gegenseitig anfein-den. Mit allen anderen Frak-tionen zusammen wollen wir vernünftige Gemeindepolitik machen, denn ohne die ande-ren kommen wir in den Kern-problemen nicht weiter." Bür-germeister Miesner will erst mal drei Tage ausspannen und dann mit neuer Kraft an die Arbeit gehen. Etwas enttäuscht über das schlechte Wahlergebnis ist Udo Werner (SPD). Seine Partei verlor im Vergleich zur Wahl 1991 6,1 Prozent und ist mit ih-ren 27,8 Prozent mit acht Sit-zen im Gemeinderat vertreten. "Trotzdem sind wir noch ein-mal mit einem blauen Auge davongekommen", meint Udo Werner und spielt dabei auf die parteinternen Probleme an . "Das Ziel, die Mehrheit der CDU zu brechen, haben wir nicht erreicht. Vor allem in den Ortschaften bekommen wir einfach keinen Fuß auf die Er-de", sagt Udo Werner, der für die Zunkunft aber Chancen für die SPD sieht. Jetzt müssen wir die Ortschaften durchforsten und junge Leute für die Partei gewinnen", betont Udo Wer-ner. Der Fraktionsvorsitzende ist mit seiner eigenen Stimmen-zahl jedoch zufrieden: "Schließlich stehe ich mit 809 Stimmen an dritter Stelle über-haupt." Ein Plus von 1,7 Pro-zent im Vergleich zur Kommu-nalwahl 1991 verbuchten die Grünen/Bündnis 90. 9,1 Pro-zent der Stimmen ging auf ihr Konto. Doch trotz des Stim-menzuwachses behält die Par-tei nur zwei Sitze im Gemein-derat. "Der Grund, daß wir nicht einen Sitz mehr bekom-men haben, ist das geänderte Auszählverfahren", so Frakti-onsvorsitzender Reinhard Dreyer. "Aber auch ein Sitz mehr würde nichts ändern, au-ßer, daß wir die Arbeit besser verteilen könnten. Wir werden so weitermachen wie bisher, unsere Anträge stellen und uns um Themen kümmern, die von anderen nicht aufgegriffen werden", so Reinhard Dreyer. Absolut nicht zufrieden mit dem Wahlausgang ist Harm Grobrügge (WFB). 13,5 Prozent bekam die Wählergemein-schaft und legt damit im Ver-gleich zur letzten Wahl 8,3 Prozent zu. "Die SPD hat ein-fach zuviel verloren. Das ist nicht gut für die künftige Rats-arbeit", meint Grobrügge. "Wir werden jedoch so weiterma-chen wie bisher und uns um anfallende Sachthemen wie zum Beispiel den Sportplatz für den SV Rot-Weiß Scheeßel kümmern. Schließlich fängt der Wahlkampf am Tag nach der Wahl an", betont Grobrügge.

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