Wümmebrücke in Lauenbrück ab 23. November gesperrt

Jetzt wird es ernst

Ab Ende November wird die Brücke über die Wümme erneuert und für den Verkehr gesperrt. Fotos: Judith Tausenfreund
 ©

Lauenbrück (r/jl). Die Erneuerung der Wümmebrücke beginnt in wenigen Wochen. Die ersten Vorarbeiten begannen bereits Ende September, als die zuständige Baufirma diverse Leitungen, die bisher am Brückenkörper befestigt waren, unter der Wümme hindurch gepresst hatte. Der Abriss der Wümmebrücke ist für die erste Dezemberwoche geplant. Die Brücke ist von daher ab Montag, 23. November, voll gesperrt, um weitere vorbereitende Maßnahmen wie das Abfräsen des Asphalts zu ermöglichen. Das Ende der Bauzeit ist offiziell der 31. Oktober 2021.

Die für die Bauzeit vom Landkreis Rotenburg vorgesehenen offiziellen Umleitungstrecken sehen folgendermaßen aus:

• Nach Scheeßel: Auf der Kreisstraße K212 nach Fintel, dort beim ersten Kreisel nach rechts auf der K211 über Ostervesede und Westervesede nach Scheeßel.

• Nach Tostedt: Über die Kreisstraße K212 nach Fintel, dort beim ersten Kreisel nach links über die K221 nach Königmoor und dort auf die B75 in Richtung Tostedt/Hamburg.

Für den Schmiedeberg sieht die Verkehrsplanung eine Beschränkung auf 3,5 Tonnen vor, Busse und landwirtschaftlicher Verkehr können die Route allerdings nutzen.

Damit ist die Ortsdurchfahrt Lauenbrück für alle Lieferfahrzeuge über 3,5 Tonnen gesperrt. Lastwagen erreichen Lauenbrück somit lediglich aus Richtung Vahlde.

Auf der Bundesstraße 75 soll die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 Kilometer pro Stunde, die bisher lediglich im Bereich des Altersheims gilt, bis etwa zur Kurve vor Büschelskamp verlängert und um ein Überholverbot ergänzt werden.

Die Burghard-von-der-Wehl-Straße bleibt bis zur Baustelle frei befahrbar. Die Hauptzufahrt nach Lauenbrück wird bereits an der Einmündung zur B75 gesperrt. Den Radweg entlang der K212 können die Bürger ebenfalls weiter nutzen

Fußgänger und Radfahrer können während der Bauzeit der neuen Wümmebrücke den Fluss auf einer temporären Behelfsbrücke überqueren. Sie überspannt das Gewässer neben dem alten Fachwerkhaus am Beginn des Schmiedeberges und führt anschließend über das Grundstück der Familie Graf von Bothmer an die Kreisstraße.

Um die Behelfsbrücke wurde lange Zeit mit den Genehmigungsbehörden gerungen, da die geplante Brücke im neu ausgewiesenen Naturschutzgebiet liegt. Letztendlich führten die gemeinsamen Anstrengungen der Firma Atlas von der Wehl, des Familie Graf von Bothmer sowie der Gemeinde und der Samtgemeinde jedoch zum Ziel.

Die Behelfsbrücke ruht auf Stahlträgern und ist mit Holz verkleidet. Die Firma Atlas von der Wehl übernimmt die komplette Finanzierung und den Bau der Querung. „Wir bedanken uns auf diesem Wege ganz herzlich bei Hermann von der Wehl und Reinhard von der Wehl für die wirklich sehr großzügige Unterstützung“, so Lauenbrücks Bürgermeister Jochen Intelmann.

Ein Dankeschön gehe auch an die Familie Hans-Christian Graf von Bothmer für die Erlaubnis, das Gelände des Gutshofes in Anspruch nehmen zu dürfen.

Mit der temporären Behelfsbrücke erhofft sich die Gemeinde, die Belastungen für Fußgänger und Radfahrer während des Brückenbaus in Grenzen zu halten. Die Behelfsbrücke ist rechtzeitig vor dem Abriss der Wümmebrücke fertig.

22.12.2020

Weihnachtsbilder

29.10.2020

Herbstfotos der Leser

16.10.2020

Kinder und Kartoffeln

17.09.2020

Sponsorenlauf Ahausen