Schulbau plus Erweiterung: „Fitness-Programm“ für die Zukunft - Von Hans-Jörg Werth

„Gas geben“

Es ist beschlossene Sache: Die Grundschule an der Wümme bleibt am bestehenden Standort und wird erweitert. Fotos: Hans-Jörg Werth
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Lauenbrück. Das Thema Schulneubau beschäftigt den Lauenbrücker Rat schon eine Weile. Eine neue beziehungsweise erweiterte Grundschule muss her, das Bestandsgebäude im Schülerweg ist mehr als 60 Jahre alt. Es ist mittlerweile zu klein, aber so solide, dass um die Kernsubstanz herum gebaut werden kann. „Wir wollen Gas geben bei diesem Projekt“, herrscht bereits Konsens beim Schulausschuss der Samtgemeinde Fintel.

Nun zog der Rat nach: In der vergangenen Sitzung haben die Mitglieder einstimmig beschlossen, den separaten Neubau sowie Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen am Standort an einen Generalunternehmer zu vergeben. Die Nutzungsdauer des aktuellen Gebäudes könne beliebig verlängert werden, bestätigte Bauamtsleiter Volker Behrens.

Die bevorzugte Variante sieht nun einen zweizügigen Ganztagsbetrieb vor, mit dann acht neuen Unterrichtsräumen. Auch der Zeitplan ist abgesteckt: Nach Ausschreibung und Projektvergabe erfolgt die Ausschreibung für den Generalunternehmer ab Mai 2019, inklusive Architektenwettbewerb und Angebotsphase könne somit ab Ende 2019 in konkrete Verhandlungen eingestiegen werden. Laufe alles nach Plan, werde die Phase der Baugenehmigung ab Ostern 2020 starten und damit der Neubaubezug dann Anfang 2022 ermöglicht. Dem stimmte der Rat einstimmig zu.

Als Kosten für die neue Schule nannte Kämmerer Friedhelm Indorf etwa 3,5 Millionen Euro an Haushaltmitteln, zuzüglich den etwa 500.000 Euro aus dem Haushalt für Umbaumaßnahmen. Einsparmöglichkeiten ergäben sich aufgrund der Schließung der Außenstelle in Stemmen.

Der Ganztagsbetrieb inklusive Förder-, Werk- und Verwaltungsräumen lässt sich zukünftig in den frei werdenden Klassenräumen und in den weiteren Räumen unter geringem Aufwand umsetzen, heißt es in der Beschlussvorlage. Das „Alt-Gebäude“ behalte damit seinen Schulcharakter. Am Ende profitierten alle Schüler von gleichwertigen und barrierefreien Bedingungen.

Für die Realisierung, Nachsteuerung und Kontrolle des Verfahrens sollte laut Samtgemeindebürgermeister Tobias Krüger eine professionelle externe Projektsteuerung beauftragt werden, da dafür keine ausreichenden Personalressourcen in der Verwaltung vorhanden seien.

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