Neues Außengelände für die Kindertagesstätte in Lauenbrück

Löwenburg mit Turm

Fasziniert beobachten die Kinder den Fortschritt der Bauarbeiten am neuen Kletterturm, der im hinteren Teil des Geländes mittlerweile durch eine Hängebrücke mit ihrem Spielhügel verbunden ist. Fotos: Kindertagesstätte Löwenburg
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Lauenbrück (acb). Neu gepflasterte Wege auf dem Außengelände der Lauenbrücker Kindertagesstätte Löwenburg führen in Richtung des Hügels, wo seit Kurzem ein weiteres Highlight auf die kleinen Abenteurer wartet: Ein Kletterturm mit Hängebrücke, Rutschstange und vielem mehr – realisiert dank einer Elterninitiative.

Denn eine Qualitätsumfrage im Oktober 2017, bei der die Eltern der derzeit 73 Krippen- und Kindergartenkinder Wünsche und Anregungen äußern konnten, mache eines deutlich: Das Außengelände ist eine Baustelle. „Wir hatten dort lange einen Bauzaun stehen“, erinnert sich die stellvertretende Leiterin Nadine Unger. Um den ungeliebten Ist-Zustand zu ändern, hat eine engagierte Mutter daraufhin einen Spendenaufruf gestartet. Mit Erfolg: „Auf ihre Anfragen bei den Firmen gab es große Resonanz“, sagt Unger. Mehrere tausend Euro an Spenden kamen zusammen.

Daran beteiligt waren viele ortsansässige Firmen, ein Fußballclub, die Vorwerk-Stiftung und die Scheeßeler Lions. Zum Teil gab es auch Sachspenden, darunter die Hackschnitzel, mit denen die Helfer die Beete neu angelegt haben. Auch die Samtgemeinde als Träger in Form des Bauhofes und der Hausmeister haben die Truppe tatkräftig unterstützt. Und die im Zuge dessen entstandene Arbeitsgruppe der „fleißigen Bienen“ hat beispielsweise tatkräftig bei Gartennachmittagen geholfen. „Lauenbrück ist noch sehr dorfverbunden, da unterstützen sich die Menschen gegenseitig. Dafür möchten wir Danke sagen“, so Unger und Löwenburg-Leiterin Linda Harder-Krawtschenko.

Die gepflasterten Wege bieten den Kindern nicht nur viel Platz zum Toben, sondern gleichzeitig eine Möglichkeit zur Verkehrserziehung. „Das ist unsere neue Rennstrecke“, sagt Unger und schmunzelt. Dafür bereiten die „Schlaufüchse“ – die Kinder, die bald in die Schule kommen – derzeit Verkehrsschilder vor, und vor den Waschräumen, die direkt nach draußen führen, befinden sich Zebrastreifen auf dem Boden. „Die Kinder haben sich das gewünscht, da durch den neuen Rundkurs mehr Bewegung ist“, berichtet Unger, die die Projektleitung übernommen hatte.

Die Krippe bekommt zudem ein Spielhäuschen, außerdem folgt eine Kochecke in der Matschküche, und die Wasserpumpe soll repariert werden. Danach folgt das „Feintuning“, wie das Streichen der Bänke. „Wir sind den Eltern dankbar, dass sie uns so toll unterstützt haben“, betonen die Erzieherinnen.

Ihnen war es bei der Planung besonders wichtig, die Kinder einzubeziehen. „Sie haben sich eine Rennstrecke und eine Feuerwehr-Rutschstange gewünscht“, meint Unger. Den Eltern haben sie dann die Ideen vorgestellt. „Es sollte naturnah sein, zu unserem Konzept und unserer pädagogischen Arbeit passen“, ergänzt Harder-Krawtschenko. Daher haben sie sich beim Kletterturm bewusst für Holz als Material entschieden.

Was sonst Stück für Stück, je nach Haushaltsplan, realisiert wird, ist nun innerhalb weniger Monate entstanden: Im August 2018 haben die Planungsarbeiten begonnen, nun fehlt nur noch der Sand rund um den Kletterturm – dann kann er eingeweiht werden. „Wir hätten nicht gedacht, dass es in so kurzer Zeit möglich ist, und freuen uns umso mehr“, meint Harder-Krawtschenko. „Die Kinder haben jetzt viel Platz, viel Bewegungsanregung, gerade mit dem Berg und den unterschiedlichen Höhen sowie der wackelnden Hängebrücke.“

Termin für die Einweihung ist am Freitag, 10. Mai, von 14 bis 16 Uhr in der „Schmausepause“, die die Kinder jeden Nachmittag veranstalten. An diesem Nachmittag sind alle Spender, Eltern und Großeltern eingeladen, sich die Neuanschaffungen anzusehen.

Autor

Jens Loës Jens Loës
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 jens.loes@rotenburger-rundschau.de

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