Lauenbrücker Speeldeel führt „Leevde, Lust un Krullenwickels“ auf

Pierre träumt von der Hochzeit

Der Chor Continuo unterstützt die Lauenbrücker bei Gesangseinlagen.
 ©Array

Lauenbrück (age). Gelungene Premiere der Lauenbrücker Speeldeel: Mit tosendem Beifall bedankt sich das Publikum für eine exzellente Aufführung bei der Laienspielgruppe. In der fast ausverkauften Aula der Fintau-Schule erleben die Zuschauer eine turbulente Komödie, die zum LAchen anregte. Das Lustspiel „Leevde, Lust un Krullenwickels“ ist mit einigen Gesangsstücken aufgepeppt. Mithilfe eines befreundeten Chores meistern die Schauspieler auch die schwierigen Gesangpassagen. Alle Akteure konnten in ihren Rollen überzeugen.

Perfekt umgesetzt hat Thomas Tödter die Rolle des schwulen Friseurs Pierre, wenn er von seiner neuen Bekanntschaft schwärmt oder von einer Hochzeit träumt. Er sorgt immer wieder für Lacher und Szenenapplaus. Catrin Voigts braucht sich nicht mit ihrer Spielfreude hinter Tödter zu verstecken: Die naive Rita vom Lande nehmen die Zuschauer ihr problemlos ab. Sie will heiraten und braucht eine passende Frisur. Dass sie noch keine sexuelle Erfahrung hat, wollen Pierre und Jacqueline nicht glauben. Letztere ist das komplette Gegenteil von Rita. Und diese Rolle eine Femme Fatale hat Anja Oppermann genial umgesetzt. Männer in ihrer Nähe, die nicht schnell genug auf dem Baum waren, vernascht sie am liebsten gleich. Die vierte im Bunde in dem Friseursalon spielt Uta Hotzan. Sie übernimmt hervorragend die Rolle der alten grantigen Molly. Jeder der vier Charaktere schwärmt von neuen Eroberungen beziehungsweise von einer schönen Hochzeit. Was niemand ahnt: Sie alle haben eine Verabredung mit demselben Mann. Das Chaos ist vorprogrammiert. So wird gemeinsam gestritten, versöhnt, gelästert, gelacht, getanzt und gesungen. Als Feuerwehrmann tritt Marcel Voigts auf.

Regie führt Sara Eckhoff, und für die Technik ist Nils Fischer zuständig. Für die richtige Maske sorgt Stephanie Pape. Das Bühnenbild hat Pierre-Darsteller Tödter gebaut.

Wer die Premiere verpasst hat, muss nicht weinen. Am Freitag, 28. Februar, und Samstag, 29. Februar folögen noch zwei weitere Aufführungen. Die Vorstellungen beginnen um 19.30 Uhr in der Fintau-Schule in Lauenbrück. Der Eintrittspreis für das Lustspiel beträgt acht Euro.

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