Gute Laune auf dem Geflügelmarkt

Früher Vogel wird verkauft

Früh übt sich was ein Geflügelzüchter werden will.
 ©Foto: Klaus-Dieter Plage

Fintel (age). Für Dagmar Petersen, Silke und Jens Gebhardt sowie Marcus Pattschull war es das letzte Mal, dass sie den Finteler Kleintier-und Geflügelmarkt organisiert haben. „Für uns ist definitiv Schluss“, erklärte Dagmar Petersen. Sechs Jahre lang haben sie den Geflügelmarkt im Frühjahr und Herbst organisiert. Nachfolger sind noch nicht gefunden, aber einige Gespräche mit möglichen Interessenten wurden schon geführt worden. Damit ist noch offen, ob im Herbst wieder ein Kleintier-und Geflügelmarkt in der Finteler Schützenhalle stattfinden wird.

Aufgrund des guten Wetters war der Markt wieder ein großer Erfolg. Ab 4.30 Uhr waren die Organisatoren mit der Vorbereitung der Veranstaltung beschäftigt. Kurz nach der Eröffnung um 7 Uhr hatten einige der zahlreichen Händler ihre Tiere bereits verkauft. Geflügelzüchter sind Frühaufsteher. Bereits um 11 Uhr waren viele Käfige leer. Den frühen Gästen wurde zur Stärkung ein Strammer Max angeboten. In der Schützenhalle und auf dem umliegenden Gelände herrschte eine Stimmung wie auf dem Hamburger Fischmarkt. Neben dem bunten Federvieh wurden auch unter anderem Kaninchen Hamster, Fasane, Wachteln und Kanarienvögel angeboten. Liebevoll in Kartons verpackt traten die Tiere die Reise zu ihrem neuen Zuhause an. Den ganzen Tag über wurden mit den verschiedenen Tierzüchtern Fachgespräche über artgerechte Tierhaltung und das richtige Futter geführt. Manchmal nutzte ein Tier beim Herausholen aus dem Käfig die Chance zur Flucht und versteckte sie sich in der Dachkonstruktion der Schützenhalle.

Auch Jungzüchter waren anwesend und boten ihre Tiere an. Einer von ihnen war der 18-jährige Marquard Marten aus Hiddingen. Die Liebe zu den Tieren wurde ihm bereits in die Wiege gelegt. Seine Eltern haben Kamele und andere großen Exoten. Er ist bei den kleinen „Exoten“ gelandet. Unter anderem schöne Hühnerrassen, Enten, Wachteln züchte er, aber auch Hörnchen, Kaninchen und andere KLeintiere. „Wer Tiere hat, hat immer etwas zu tun“, meinte der Jungzüchter. Auf die Frage warum er so viele unterschiedliche Rassen hat, erklärte er: „Man möchte immer etwas haben was schön und bunt ist. Vor allen Dingen wenn es nicht jeder hat“.

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