„Fintel räumt auf“: Umwelttag mit positiver Überraschung

Ein Sofa in der Feldmark

Nach dem Müllsammeln trafen sich die fleißigen Helfer zu einer wohlverdienten Stärkung. Foto: Klaus-Dieter Plage
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Fintel (age). Das Wetter spielte mit: Bei herrlichem Sonnenschein trafen sich etwa 40 Finteler, um gemeinsam den Ort von Unrat und Müll zu reinigen. Der Umwelttag stand unter dem Motto „Fintel räumt auf“, und auch einige Kinder und Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Fintel haben tatkräftig bei der Aktion geholfen.

Positiv überrascht zeigte sich Bürgermeister Wilfried Behrens am Ende von der Menge des gesammelten Mülls. „Es ist nicht so viel zusammengekommen, wie wir erwartet haben. Der gesammelte Müllberg ist überschaubar“, erklärte er. In vier Gruppen, mit Müllsäcken und Greifer bewaffnet, machten sich die freiwilligen Müllsammler auf den Weg. „Seit Einführung des Dosenpfands finden wir so gut wie keine Getränkedosen mehr in den Gräben“, berichtete Behrens. Dafür fanden die Helfer aber an den Landes- und Kreisstraßen jede Menge Zigarettenschachteln und Coffee-to-go-Becher. „Das ist für mich unverständlich. Wieso kann man die Sachen nicht zu Hause wegschmeißen?“, ärgerte sich einer der Müllsammler. Erfreulich fanden es die Freiwilligen hingegen, dass auf den Feldwegen sehr wenig Müll weggeschmissen worden war. Doch auch ein kurioses und sehr großes Fundstück war dabei: ein Sofa, das ein unverantwortlicher Bürger in der Feldmark abgestellt hatte.

Nach der Sammelaktion stärkten sich die freiwilligen Helfer mit Brötchen, dazu gab es warme und kalte Getränke. Und die Umwelt wird weiter geschützt: Auch die Grundschule Fintel macht sich in Kürze ebenfalls zu einer Müllsammelaktion auf den Weg.

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