Fintauschule: Regen in der Aula

Eimer geht noch

Lauenbrück (sl). Dass es in die Aula der Fintauschule Lauenbrück bei starkem Regen oder hoher Schneelast regnet, daran haben sich alle Beteiligten irgendwie in den letzten Jahren gewöhnt. „Dann tropft es halt während der Abschlussfeier. Doof, aber geht schon“, erklärte Frank Lehmann lapidar. Der Schulleiter der Fintauschule schlug während der jüngsten Fachausschusssitzung Alarm.

Mittlerweile betrifft das Problem nicht mehr nur die Aula, bei starkem Regen läuft das Wasser mittlerweile auch in den Klassenräumen durch die Decke. Manch eine Wand wird so zum Indoor-Wasserfall. Noch schlimmer ist die Lage in der Sporthalle. Auch dort regnet es herein, abhängig von Winddruck und Windrichtung mal mehr, mal weniger. Doch wo Wasser in Aula und Klassenräumen in Bezug auf den Unterrichtsbetrieb bereits ein großer Missstand ist, der jedoch den Unterrichtsbetrieb nicht grundsätzlich verhindert, so ist Wasser auf dem Boden der Sporthalle ein ernsthaftes Sicherheitsrisiko: Spiegelglatt ist die Oberfläche, wenn ein dünner Wasserfilm sie bedeckt.

Um die Halle überhaupt nutzen zu können, hängen dieser Tage Eimer unter der Decke an den undichten Stellen. Der Hausmeister leert diese nach Bedarf. Das Problem werde sich mit weiterem Flickwerk nicht richten lassen, da sind sich alle Verantwortlichen einig: Ein Konstruktionsfehler beim Bau des Daches ist Ursache für die zahlreichen Lecks. Bei der Befestigung der Verschalung wurden demnach die falschen Nägel verwendet, die sich nun durch das aufgelötete Zink arbeiten und so für immer neue Löcher im Dach sorgen. Es bleibt also nur die gesamte Schule neu einzudecken, was die bereits stark strapazierten Finanzen der Samtgemeinde derzeit jedoch zu überfordern droht. „Im Augenblick brauchen wir ein kleines Wunder“, so Wilfried Behrens (SPD).

Doch auch in der Verwaltung sind sich alle einig, dass man sich nicht mehr allzu lange Zeit lassen sollte, das Problem zu lösen, auch um die im Grunde gute Bausubstanz der Fintauschule nicht weiter zu gefährden. „Noch haben wir kein Problem mit Schimmel“, so Lehmann. „Aber natürlich leiden die Wände, wenn sie immer wieder nass werden.“

Das Gremium einigte sich darauf, vorläufig erst mal den genauen Umfang der Kosten zu ermitteln ohne sich festzulegen, wann das Problem konkret angegangen werden soll.

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