Ein ganz besonderes Fotomotiv in Fintel

Schachbrett auf der Wiese

Die Schachbrettblumen in Fintel sind ein beliebtes Fotomotiv. Foto: Ulla Heyne
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Fintel (uh) Im Ort ist es beileibe kein Geheimnis: Ein wunderschöner Garten umgibt das Finteler Haus der Begegnung. Besonders im April und Mai ist der Tisch der Natur mit bunten Tupfern der Frühjahrsboten, darunter Hyazinthen, Osterglocken und Tulpen, üppig für einen Augenschmaus gedeckt. Was wohl selbst viele Einheimische nicht wissen: Auf der Wiese beim Wasserlauf, aber auch im Beet hinter der St.-Antonius-Kirche ist eine echte Rarität zu finden, für die Naturfotografen sonst weite Wege auf sich nehmen – die Schachbrettblume.

Mit ihrem charakteristischen Muster ist die glockenförmige Blüte der 15 bis 20 Zentimeter langen Blume des Jahres 1993 aus der Familie der Liliengewächse ein echter Hingucker und begehrtes Motiv, für das Liebhaber sonst weit fahren müssten: Nennenswerte Bestände der gefährdeten Wildblume sind nur noch an der Berner Juliusplate an der Unterweser, im Naturschutzgebiet Untere Seeveniederung oder im Duvenstedter Brook in Hamburg zu finden – nicht umsonst in Flussauen, verbreitet sie ihre Samen doch mittels kleiner Samenkapseln über den Wasserweg. Genau das ist auch ein Grund den Rückgang der Bestände: durch den Deichbau kann der beliebte Anlaufpunkt von Bienen und Hummeln sich nicht mehr natürlich bei Überschwemmungen ausbreiten. In Fintel sind beide Varianten zu erleben: neben der lilafarbenen mit dem charakteristischen Muster auch die weiße Variante.

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