„De Hatzter Heidhauer´s“ spielt zum letzten Mal Theater

Nonnen, Gurus und Ganoven

Das Ensemble der "Hatzter Heidhaueru00b4s" hat viel geprobt und freut sich nun auf die kommenden Aufführungen.
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Hatzte. „Nix as Nonnen“ heißt der neue Schwank der Theatergruppe „De Hatzter Heidhauer´s.“ Die Laiendarsteller zeigen eine Geschichte von unfähigen Gangstern, verplanten Hippies und zwei resoluten Nonnen. Premiere war am Freitag, 14. Februar, 20 Uhr, in Buddes Gasthof in Hatzte. Dort gibt es noch zwei weitere Aufführungen am heutigen Samstag, 15. Februar, 20 Uhr und Sonntag, 16. Februar, 14 Uhr. Sonntagnachmittag mit Kaffeetafel und nur mit Voranmeldung. Kartenbestellungen und Reservierungen gibt es per Mail unter hatzter-sportverein@gmx.de und telefonisch bei Hermann Gerken 0171/1505092.

„Poten hoch. Wo is nu Freddy?“ Ulrike Viets fuchtelt mit einer Spielzeugpistole vor dem Gesicht von Maike Oelkers und guckt grimmig. „Moment, das ist mir noch nicht überzeugend genug“, unterbricht sie Gunda Bammann, die Regie führt und die Szene beobachtet.

Dieser Überfall findet nicht im echten Leben, sondern auf der Bühne statt. Im Saal von Buddes Gasthof probt an diesem Abend die Theatergruppe des Hatzter SV ihr neues Stück, eine schwungvolle Komödie. Es handelt sich um ein witziges Ganovenstück, in dem die Laiendarsteller eine große Portion komödiantisches Talent beweisen. Geld, Gauner und Gurus stehen im Mittelpunkt. Zwei resolute Nonnen haben eine verlassene, alte Villa geerbt. Als sie das Haus besichtigen wollen, stoßen sie auf drei Gangster, die sich gegenseitig ihre im Haus versteckte Beute abjagen wollen. Dann tauchen drei Hippies samt Guru auf. Pech für die Gangster, denn gegen das Gottvertrauen der beiden Schwestern und den Harmoniewillen der Hippies kommt keine schwarze Verbrecherseele an.

Diesmal sind insgesamt zehn Schauspieler dabei, sechs Helfer sorgen hinter den Kulissen dafür, dass alles klappt. Nicht immer seien die Übungsabende ein Selbstgänger, so Bamann. „Man hat ja nicht immer Lust, sich abends noch auf den Weg zu machen.“ Lohn für die Mühen sei dann aber der Applaus bei den Aufführungen. Mit dieser plattdeutschen Komödie stehen die Akteure allerdings zum letzten Mal auf der Bühne. Da der Nachwuchs fehlt, habe man sich schweren Herzens entschlossen, die Theatergruppe anschließend „auf Eis zu legen“.

Für zwei weitere Aufführungen geht es dieses Mal noch in die Hofscheune nach Gyhum. Dort spielen sie am Freitag, 21. Februar, 20 Uhr, und Sonntag, 1. März, 14 Uhr. Für das leibliche Wohl sorgt der Heimatverein.

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