TuS Kirchwalsede bietet kanadische Trendsportart an

Fairplay bei Kin-Ball

Kinball erobert den TuS Kirchwalsede. Foto: Tobias Woelki
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Kirchwalsede (woe). Eine neue Trendsportart erobert den TuS Kirchwalsede: Als erster Sportverein im Altkreis Rotenburg bietet der TuS Kirchwalsede Kin-Ball an, ein Mannschaftssport, den auch Schulen im Sportunterricht spielen. „Beim TSV Gnarrenburg spielen sie Kin-Ball seit Jahren“, sagt Rebecca Willenbrock, die nun Kin-Ball beim TuS Kirchwalsede etablieren möchte. „Der Spaß steht im Vordergrund. Und es schult neben Koordination die Teambildung“, ist die Übungsleiterin von Kin-Ball fasziniert.

Kin Ball ist ein Mannschaftssport, den mit einem überdimensionierten Ball drei gegeneinander antretende Teams austragen. Willenbrock steht in der Halle, gibt Anweisungen und im nächsten Moment bilden Teilnehmer ein Team und prellen den Ball mit den Händen in die Luft. „Kin-Ball kann altersübergreifend von Kindesalter bis zum Seniorenaltern jeder spielen, und das gemeinsam in einer Mannschaft. Deshalb bin ich davon so begeistert“, sagt sie.

Ein kanadischer Sportlehrer in Quebec hat 1986 diese Sportart entwickelt.

Der Ball hat einen Durchmesser von 1,2 Metern, ist aber ausgesprochen leicht. Die Aufgabe eines Teams ist es, den Ball entweder aufzuschlagen oder anzunehmen. Der Aufschlag funktioniert so, dass drei Teammitglieder desselben Teams den Ball festhalten, anschließend „Omnikin“ rufen und die Farbe der Trikots des gegnerischen Teams, das den Ball annehmen soll.

Dann wird der Ball mit den Händen aufgeschlagen. Die Aufgabe des angesprochenen, gegnerischen Teams ist es, den Ball als Team anzunehmen, ohne dass dieser den Boden berührt. Schafft sie es nicht, erhält die Mannschaft, die den Kin-Ball aufschlug, einen Punkt. Insgesamt werden in der Regel 13 errungene Punkte pro Satz und drei gewonnene Sätze benötigt, um das Spiel für sein Team zu entscheiden.

Willebrock: „Kin-Ball bedeutet viel Spaß und Bewegung.“ Die Sportart verbindet Koordination, Schnelligkeit, Ausdauer und Reaktionsvermögen mit kognitiven Fähigkeiten wie Kommunikation, Aufmerksamkeit, Zusammenarbeit, Teamgeist, Respekt und Fairplay. Denn bei Kin-Ball agiert immer das Team.

Jeder Mannschaftsteilnehmer ist am Spielzug beteiligt, wodurch niemand ausgeschlossen wird und untätig sein kann. Kin-Ball variiert in den Gruppengrößen, braucht nur wenig Material und kann in der Halle oder draußen gespielt werden, wobei die gesamte Hallengröße als Spielfeld dienen kann. Wer Interesse hat, der schaut einmal vorbei.

Jeden Donnerstag ab 19.30 Uhr in der Sporthalle in Kirchwalsede spielen Interessierte Kin-Ball.

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