TuS Bothel blickt nach vorne und will das Jubiläum nachholen

„Nur aufgeschoben“

Jens Heitmann hofft, dass es im kommenden Jahr besser läuft.
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Bothel (nin). Der TuS Bothel musste sein von langer Hand geplantes Jubiläumsjahr auf Eis legen. Wie es weitergeht, darüber spricht der Vorsitzende Jens Heitmann im Interview.

In wieweit hat das Coronavirus Ihre Arbeit verändert?

Jens Heitmann: Die Vorstandsarbeit ist gänzlich reduziert, der Verein ruht mehr oder weniger und wir besinnen uns auf Themen, die weniger mit dem Sport zu tun haben. Es ist alles eingeschlafen – das war zwar auch im ersten Lockdown so, aber natürlich ist es ärgerlich, wenn man etwas für die Gemeinschaft bewegen will. Super war allerdings, wie die Übungsleiter die Hygienemaßnahmen umgesetzt und korrekt eingehalten haben. Das hat tadellos funktioniert. Und was mich überrascht hat, war, dass wir alle Sponsoren bei Laune halten konnten. Dafür sind wir als Vorstand sehr dankbar! Und ein großer Dank gilt auch unseren Mitgliedern für die ganze Arbeit, die sie im Vorfeld für das Jubiläum geleistet haben und für das Engagement in den einzelnen Sparten.

Welche positiven Aspekte sehen Sie?

Heitmann: Gar nichts. Wir wollen Sport anbieten, damit unsere Vereinsmitglieder Sport machen können und gesund leben und ihren sozialen Kontakte pflegen können. Das ist alles eingeschlagen. Was positiv ist, dass die Vorfreude auf den Moment steigt, in dem es wieder losgeht.

Was planen Sie für das kommende Jahr?

Heitmann: Wir hatten für 2020 unser Jubiläum 100 Jahre TuS Bothel auf dem Schirm. Das ist ja leider gänzlich weggebrochen, dabei haben wir da sehr viel Herzblut hinein investiert. Was aber dennoch ein positiver Aspekt ist: Wir freuen uns, wenn wir das dann alles irgendwann nachholen können. Wir planen derzeit, dass wir die 100-Jahr-Feier nachholen – ob das 2021 sein wird oder 2022, müssen wir sehen. Ansonsten hoffen wir schon für das kommende Jahr, dass der Sportbetrieb normal wieder anläuft und dass wir dann mit unserer Vorstandsarbeit Gewehr bei Fuß stehen.

Worauf freuen Sie nach der Rückkehr zur Normalität sich als Verein an meisten und wieso?

Heitmann: Wir wollen unseren Mitgliedern einfach wieder die Möglichkeit bieten, Sport zu machen. Außerdem ist aufgeschoben nicht aufgehoben: Wir freuen uns darauf, die 100-Jahr-Feier nachzuholen. Und vor allem freuen wir uns darauf, wieder die sozialen Kontakte zu pflegen, mit den unterschiedlichen Leuten zusammen zu kommen, und uns mit anderen Vereinen wieder in Wettkämpfen zu messen. Die Corona-Pandemie mit ihren neuen Begriffen, wie AHA-Regel, Drive-in-Test, Geisterspiele, Kontakt-Verbot, Lockdown light, Maskenpflicht, Sieben-Tage-Inzidenz, Schnutenpulli, Superspreader, Virenschleuder, Zwei-Haushalts-Regel und so weiter wird irgendwann besiegt sein. Dann wird es auch wieder sportliche Sieger geben.

Autor

Nina Baucke Nina Baucke
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 nina.baucke@rotenburger-rundschau.de

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