Neustrukturierung für Kinderland und Kinderburg in Brockel

Zurück zur Normalität

Die Kindertagesstätten Kinderland und Kinderburg soll es nun zurück zur Normalität finden. Dafür haben die Verantwortlichen die Einrichtungen neu strukturiert. Foto: Nina Baucke
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Brockel (r/nin). In den Einrichtungen Kinderland und in der Kinderburg in Brockel ist wieder Ruhe eingekehrt – und das nach Wochen der Aufregung, ausgelöst durch einen gravierenden Personalmangel und der damit einhergehenden eingeschränkten Kinderbetreuung. Das teilt die Gemeinde Brockel in einer Pressemeldung mit.

Viel Zeit hat das Team aus Kindergartenleitung und Verwaltung in der Zwischenzeit darauf verwendet, die Einrichtungen komplett neu zu strukturieren und neue Mitarbeiter für die Leitung und Kinderbetreuung in Krippe, Kindergarten und Hort auszuwählen. „Wir hatten eine Flut von Bewerbungen, die wir sorgfältig geprüft haben“, sagt Lisanne Paysen, die übergangsweise zusätzlich zur Leitung des Kinderlandes kommissarisch die Leitung der Kinderburg übernommen hatte. Die Erleichterung über den Neustart ist allen Beteiligten deutlich anzumerken, nachdem über viele Tage und Wochen Notfallpläne ausgearbeitet und die betroffenen Eltern stetig über eine WhatsApp-Gruppe und Elternbriefe über die aktuelle Lage informiert wurden.

„Auch wenn diese Zeit allseits viel Kraft und Nerven gekostet hat, sind Verwaltungsmitglieder und Kindergartenleitung davon überzeugt, dass die Neustrukturierung ein absoluter Gewinn ist und dafür sorgen wird, dass eine solche Krisensituation künftig nicht mehr entstehen kann“, heißt es von Seiten der Gemeinde. „Wir haben ein ganzes Maßnahmenpaket beschlossen und zum Großteil schon umgesetzt“, berichten demnach Lothar Sause und Ulrike Eberle vom Verwaltungsausschuss der Gemeinde. Dazu gehört ein regelmäßiges Supervisions-Angebot für alle Mitarbeiter der Einrichtungen, um Probleme im Team frühzeitig zu erkennen und Lösungen dafür zu finden. Die Verwaltungsaufgaben werden künftig klar von der jeweiligen Leitung der Einrichtung der Kinderburg oder des Kinderlandes übernommen, wobei die Kinderbetreuung allein von den dafür vorgesehenen Erziehern wahrgenommen wird, damit hier keine Vermischung der Zuständigkeiten stattfindet.

Einige Auswahlgespräche für neue Mitarbeiter laufen zur Zeit noch und es waren vormittags einige Hospitanten in den Gruppen eingesetzt. „Es sieht so aus, dass der Betrieb bald vollends geregelt laufen wird“, so die Gemeinde. Im vorerst letzten Elternbrief wurde darüber informiert, dass die Kita Kinderburg ab dem 18. November wieder die gewohnten erweiterten Öffnungszeiten bis 17 Uhr anbietet und die Krippe in der Scheeßeler Straße ab dem 1. Dezember bis 16 Uhr geöffnet ist.

Autor

Nina Baucke Nina Baucke
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 nina.baucke@rotenburger-rundschau.de

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