Maico Tijink ist neuer Leiter der Wiedau-Schule in Bothel

Baustelle zum Start

Maico Tijink ist neuer Leiter der Wiedau-Schule. Foto: Tobias Woelki
 ©

Bothel (woe). Zum Einstieg eine Großbaustelle: Mit der umfassenden Sanierung und Erweiterung der Wiedau-Schule startete der neue Schulleiter Maico Tijink in sein neues Amt. Als der 41-Jährige erneut im Jahr 2012 an die Wiedau-Schule mit ihren heute 335 Schülern kam, bewarb er sich gleich auf die Konrektorenstelle und bekam die Aufgabe.

Sieben Jahre gingen ins Land und ihm bot sich erneut eine Chance, als die Rektorstelle der Wiedau-Schule frei wurde und Maico Tijink im August 2019 wieder eine Bewerbung abschickte. Nach einer Überprüfung an der Schule, so heißt im Amtsdeutsch das Bewerbungsverfahren, im November 2019 wartete Tijink auf sein Ergebnis. Und erhielt schließlich im Sommer diesen Jahres seine Ernennungsurkunde als Nachfolger von Annemarie Dollinger. Direkt nach Ende der Sommerferien startete Maico Tijink als neuer Rektor an einer umgebauten Wiedau-Schule, die die Samtgemeinde zusätzlich mit einer neuen Mensa ausstattet hatte.

„Von Beginn an waren wir als Schule bei Gestaltung des Umbaus mit eingebunden. Die Schule und Samtgemeinde haben sich gut abgestimmt. Das Ergebnis ist optimal“, findet Tijink, der nach seinem Referendariat von Oktober 2007 bis August 2008 als Vertretungslehrer an der Wiedau-Schule wirkte. „Mir gefiel die Schule gleich von Anfang an. Das Lehrerkollegium war damals bereits sehr engagiert und die Infrastruktur ideal“, erinnert sich der Neu-Rektor.

2008 zog es ihn an die KGS Schwarmstedt, an der er auch den Fachbereich Wirtschaft leitete. Dann beantragte er seine Versetzung an die Wiedau-Schule, weil der Rotenburger gerne wohnortsnah unterrichten wollte. Und so kam er 2012 wieder nach Bothel.

„Ich mag den Charme der Schule“, betont Maico Tijink. Nachdem der Landkreis nach jahrelanger Diskussion einen IGS-Standort in Bothel ablehnte, arbeitete die Lehrerschaft daran Oberschule zu werden. Den Status erhielt sie 2015. „An der Schule bildeten wir einen Arbeitskreis, dem ich auch angehörte, um uns über die pädagogische Ausrichtung Gedanken zu machen. Wir schauten uns Schulen in Visselhövede, in Zeven und in Selsingen an, formulierten unsere Ideen und entwickelten daraus das Profil der Oberschule mit einem starken Jahrgangsbezug mit zwei Lehrern als feste Bezugspersonen pro Klassenverband, wobei der Klassenverband so lange wie möglich zusammenbleibt wir durch ein Kursangebot differenzieren“, so Tijink. „Die Wiedau-Schule genießt einen guten Ruf, weil wir unseren Unterricht in Kooperationen mit weiterführenden Schulen und Unternehmen aus der Region berufsorientiert gestalten“, freut sich der verheiratete Familienvater von zwei Söhnen im Alter von 17 und 13 Jahren.

Bereits jetzt hat die Wiedau-Schule einen wichtigen Stellenwert in Botheler Region, den Tijink zu einem Treff der Generationen weiter ausbauen möchte. „Wir sind für Neues immer offen. Ich kann mir gut verschiedene Veranstaltungen wie im Kulturbereich in unserer Mensa in Zukunft vorstellen. Auch die Zusammenarbeit mit einer Volksschule ist denkbar“, erklärt Tijink.

28.02.2021

Landpark Lauenbrück

12.02.2021

Winterlandschaft in Rotenburg

22.12.2020

Weihnachtsbilder

29.10.2020

Herbstfotos der Leser