Lehrgang unter Coronabedingungen für Botheler Ju-Jutsuka

Leichter Griff, große Wirkung

Die Botheler Ju-Jutsuka freuten sich über den Lehrgang mit Peter Schneider u2013 sowie Ramona Samland und Werner Thole über ihre erfolgreichen Prüfungen.
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Bothel (r/nin). Kontaktsport in größeren Gruppen ist während Corona zwar schwierig, aber nicht unmöglich. Das bewies die Ju-Jutsu-Abteilung des TuS Bothel kürzlich mit einem Jubiläumslehrgang anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens. Unter strengen Corona- und Hygienevorschriften konnten sich 37 Aktive auf 240 Quadratmetern Mattenfläche über den vierstündigen Bundeslehrgang freuen.

Zu diesem besonderen Ereignis konnte Peter Schneider, 9. Dan Jiu-Jitsu und 1. Dan Ju-Jutsu aus Schleswig-Holstein als Referent gewonnen werden. Unter dem Motto „Hebel, Knebel, Heiterkeit“ ging es im ersten Teil um Spezialtechniken des Referenten, die durch leichte Handgriffe über Hebeltechniken die maximale Wirkung beim Gegner erzielten. Nach einer kurzen Pause kam es im zweiten Teil zur Waffenabwehr, speziell die Abwehr von Messer- und Pistolenangriffen. Der Referent gab dazu eine kurze theoretische Einweisung zu den Waffen und erklärte die Gefährlichkeit beim realistischen Einsatz der Waffen. „Alle Teilnehmer folgten den Ausführungen des hochgraduierten Referenten und setzten die Techniken konzentriert um“, so Frank Samland, Veranstalter und Trainer des Ju-Jutsu-Vereins Bothel. „Alle Ju-Jutsuka hatten eine Menge Spaß mit dem sympathischen Referenten, der seine Techniken gerne mit ein paar spaßigen Kommentaren begleitete.“

Bereits vor dem Lehrgang gab es die Möglichkeit, Prüfungen im Jiu-Jitsu abzulegen. Die Prüfungskommission bestand aus Peter Schneider und Jörg Tohoff (1. Dan Jiu-Jitsu). Der Prüfung zum 1. Kyu (Braungurt) stellten sich Ramona Samland (4. Dan Ju-Jutsu) und Werner Thole (7. Dan Ju-Jutsu), die die Herausforderung mit sehr guten Leistungen absolvierten.

Zum Abschluss bedankte sich Samland bei allen Beteiligten für die gute und sichere Umsetzung des Lehrgangs: „Es ist so, dass wir bisher sehr großes Glück hatten, dass die Lehrgänge, die durch uns besucht wurden und jetzt auch geplant waren, im März gerade noch besucht werden konnten und jetzt wieder, natürlich mit sehr starken Einschränkungen, stattfinden konnten“. Unter den Anwesenden an diesem Tag war auch Dieter Siewers als Gründer der Jiu-Jitsu-Abteilung im TuS Bothel. Der 80-Jährige hofft sehr, dass der Sportbetrieb nach den Einschränkungen möglichst zeitnah wieder aufgenommen werden kann.

Autor

Nina Baucke Nina Baucke
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 nina.baucke@rotenburger-rundschau.de

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