Kirchwalseder Ausschuss beschäftigt sich mit Sparkassengebäude

Offene Fragen klären

Die künftige Nutzung des Sparkassengebäudes steht zur Debatte. Foto: Henning Leeske
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Kirchwalsede (hl). Was passiert mit dem ehemaligen Sparkassengebäude in Kirchwalsede? Das beschäftigte kürzlich den Ausschuss für Ortsgestaltung der Gemeinde Kirchwalsede. Zuvor hatte Ratsmitglied Rolf Luttmann (Bürgerliste) einen entsprechenden Antrag gestellt und den Automatismus kritisiert, dass aus dem Gebäude eine neue Kita entstehen soll. „Was wird mit dem zweiten Mieter? Wo könnte das Gemeindebüro hinkommen? Das sind alles Fragen, die vorher geklärt werden müssen“, so Luttmann.

Erst sollten die Rahmenbedingungen im Ausschuss für Ortsgestaltung geklärt werden bevor ein Architektenwettbewerb gestartet werde.

„Der Ausschuss für Ortsgestaltung ist eher für Fragen der Bauleitplanung zuständig“, so Bürgermeisterin Ursula Hoppe (CDU) und wies auf das dortige Mischgebiet hin, wodurch ein Sozialbau, wie eine Kita, problemlos errichtet werden könne. „Der Bauhof bei der Schule mit dem Gemeindebüro daneben ist ideal für die tägliche Arbeit in der Verwaltung und deswegen die derzeit beste Lösung“, so Hoppe weiter. Deswegen wollte sie das Thema am liebsten im Ausschuss für Kindertagesstätten zu behandeln. Ratsherr Henning Böhling (CDU) favorisierte auch diesen Ausschuss, weil die Grundvorrausetzungen mit dem Nachbarort Westerwalsede auch geklärt werden sollten, da die Kita auch von deren Einwohnern genutzt würde. „Der Kitaausschuss würdem aber die Richtung schon vorgeben“, sagte Gabriele Hornhardt (WSB). Sie wollte allerdings die Kitaleitung mit in den Ortsgestaltungsausschuss kooptieren. Bürgermeisterin Hoppe strebt trotzdem noch in diesem Jahr eine Entscheidung über die Verwendung des Gebäudes an.

Deshalb stellte der Leiter des Bauamts der Samtgemeinde Bothel Volker Behr das Vorgehen bei einem Architektenwettbewerb vor. „Im Vorfeld wurden fünf Architekten angeschrieben und gebeten, einen Entwurf entsprechend unseren Vorgaben auszuarbeiten“, so Behr. Dennoch könnten Architekten auch aus eigener Initiative am Wettbewerb teilnehmen, aber mehr als acht Entwürfe könne das Preisgericht nicht bewältigen. Denn das befasse sich intensiv mit allen anonym eingereichten Entwürfen, weil so auch die Verteilung der Prämien von 3.500 Euro für den Sieger und der jeweils 2.000 Euro für den Zweiten und Dritten festgelegt werde.

Das Gremium würde aus der Bürgermeisterin, der Kitaleitung, einer Baufachfrau aus der öffentlichen Verwaltung, Volker Behr, dem pensionierten Architekten Harald Nordhausen aus Brunsbrock und aus weiteren Ratsleuten bestehen, die in einer Marathonsitzung die vollkommen anonymisierten Entwürfe begutachten würden. „Die alte Grundrisszeichung habe ich bereits vom Landkreis besorgt, um sie den Teilnehmern des Wettbewerbs zur Verfügung zu stellen“, sagte Behr, der auch einige Vorgaben für den Kitabau vorstellte. So solle die Kapazität von 50 Plätzen gelten und ein angepasstes Gesamtbild des Baus in das Ortszentrum. Daher solle nicht unbedingt an der Glasfassade festgehalten werden. Ebenfalls das Außengelände mit mindestens zwölf Quadratmetern pro Kind müsste geplant werden. Der Raum für den Geldautomaten muss erhalten bleiben, weil die Einwohner auch weiterhin dort ihr Bargeld beziehen sollen.

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