Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis messen sich in Bothel

Ein Pokal für Barchel

Die Gruppenführer nahmen ihre Urkunden entgegen.
 ©Henning Leeske

Bothel (hl). Es war beim Bundeswettbewerb der deutschen Jugendfeuerwehr für den Landkreis Rotenburg wie im vergangenen Jahr: Am Ende hieß der Sieger Barchel. Der Titelverteidiger überzeugte wieder in den beiden Teilen des bundesweit standardisierten Wettbewerbs für den Feuerwehrnachwuchs.

Denn das erfahrene Team aus dem Nordkreis hatte das Jahr über genutzt, die Abläufe beim eintrainierten, trockenen Löschangriff mit dem Verlegen eines B- und C-Rohres, wie es im Feuerwehrjargon heißt, noch mehr zu optimieren. In einem Szenario kommt dieser Wettbewerbsteil einem echten Löschangriff im Einsatz recht nahe: Für die Wettkampfteilnehmer galt es, durch einen Tunnel zu robben, über eine Leiterwand zu klettern und über Hindernisse zu springen. Das alles natürlich mit Schlauch, damit im Ernstfall auch Löschwasser dort hinkommt, wo es gebraucht wird. Am Ende wartete dann noch der Knotenbalken auf die Jugendlichen, wo, fast wie beim Biathlon, mit hohem Puls Konzentration gefragt ist. Das alles mussten sie in sechs Minuten schaffen, sonst gab es Minuspunkte. Und nicht nur die Zeit drängte, auch Fehler registrierten die Wertungsrichter.

Die sportliche Fitness für den Staffellauf hatte sich ebenfalls weiter entwickelt – und so standen am Ende eben wieder die jungen Blauröcke aus der Samtgemeinde Geestequelle auf dem Siegertreppchen. Dazu überreichte der Kreisbrandmeister Jürgen Lemmermann den riesigen Pokal an den Gruppenführer Luer Viebrock vom Siegerteam aus Barchel. „Ihr seid alle Gewinner, weil ihr alle am Bundeswettbewerb teilgenommen habt“, betonte Lemmermann gegenüber den 34 Teilnehmergruppen während der Ehrung. Kreisjugendwart Volker Jungen gab das Endergebnis für jedes Team bekannt und alle gratulierten den anderen Teilnehmern im ganz sportlichen Sinne herzlich zur gezeigten Leistung. Auch das verdeutlichte den Teamgeist, der täglich bei der Freiwilligen Feuerwehr gelebt wird. Der Samtgemeindebürgermeister der Gastgeber, Dirk Eberle, betonte dieses in seinem Grußwort ebenfalls: „Das war ein gutes Training für den Teamgeist, gerade mit dem Hintergrund, dass ihr euch später im Einsatz wirklich aufeinander verlassen können müsst“, sagte er. Bei aller Kameradschaft beobachtete Eberle aber auch den Ehrgeiz der Teilnehmer, wenn es auf der Wettkampfbahn um Sekunden und Fehlerpunkte ging. Lemmermann und Jungen dankten den Bothelern für die tolle Organisation des reibungslosen Wettbewerbs, denn es galt immerhin rund 300 Kinder und Jugendliche zu versorgen und zu betreuen. Die zehn besten Teams aus dem ganzen Landkreis waren Barchel vor Gnarrenburg Orange, Stuckenborstel, Oerel, Ebersdorf, Basdahl, Walsede, Bevern/Hesedorf, Bothel und Hassendorf.

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