Hirsch im Jagdrevier verendet

Silagefolie im Magen

Der verendete Hirsch hatte Folie im Magen.
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Kirchwalsede (woe). Das Thema Plastik hat inzwischen auch die heimische Tierwelt erreicht: So machten jüngst die beiden Kirchwalseder Jäger Jürgen Nottorf und Christian Groth bei einem Gang durch ihr Revier im Bereich des Großen und Weißen Moores bei Kirchwalsede einen traurigen Fund. Vor ihnen lag ein etwa sechsjähriger toter Damhirsch, von Füchsen und Kolkraben bereits zum Teil aufgefressen.

„Derartige Begebenheiten sind nicht ungewöhnlich. Denn es gibt verschiedene Gründe für das Verenden von Damhirschen nach der Hirschbrunft“, berichtet Groth. Und: „Im vorliegenden Fall war die Situation jedoch andere.“ Nach dem Grad der Verwesung war das Tier bereits vor der Brunft verendet, und um den Hirsch herum mitten im Wald lag eine Menge Silagefolie. „Man kann demnach davon ausgehen, dass der Hirsch die Folie zusammen mit Silageresten gefressen hat und daran verendet ist. Die Aasfresser haben dann beim Verspeisen des Kadavers die Folie wieder zutage gebracht“, so Groth. Und er merkt an: „Wir beobachten inzwischen immer wieder, dass in Folie verpackte Grassilage in der Landschaft gelagert wird. Die Folienreste stellen besonders für das Damwild eine erhebliche Gefahr dar“, so der Jäger und schiebt nach: „Zwar sind wir Jäger und erlegen Tiere. Einen derartigen qualvollen Tod hat aber kein Tier verdient“.

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