Hemsbünder Bauausschuss votiert für Maßnahmen

Verbindung erhalten

Der Ausschuss beriet sich unter anderem über die Brücke. Foto: Henning Leeske
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Hemsbünde (hl). Der Hemsbünder Bau- und Planungsausschuss hat in seiner Sitzung vor Kurzem viele Maßnahmen auf den Weg gebracht: Als erstes soll der Schulsteeg zwischen Hemsbünde und Worth wieder auf Vordermann gebracht werden, dort hatte der Gewittersturm im August seine Spuren hinterlassen.

Darüber hinaus verzögert sich die mit EU-Mitteln geförderte Erneuerung der Holzbrücke über die Wiedau, da die Fachfirma für Holzbauten im und am Wasser in Konkurs gegangen war. Daher werde nun vorerst eine Sanierung zum Erhalt der wichtigen Verbindungsbrücke für Fußgänger und Radfahrer zwischen Hemsbünde und Worth angestrebt, so Bürgermeister Manfred Struck (SPD). Weiter werde im DGH Hastedt-Worth mit den Außenanlagen begonnen, um dem ganzen Ensemble zu mehr Glanz zu verhelfen. Eine Sitzecke soll überdies für mehr Gastlichkeit auch vor dem Gebäude sorgen. Innen müsste die Gemeinde laut Struck mittelfristig in die Belüftungsanlage und die Wasserinstallationen investieren, da die Anlagen schon in die Jahre gekommen seien und gerade noch funktionierten.

Außerdem beschloss der Ausschuss, für das Gebäude in der Hemsbünder Dorfstraße 35 einen Fachplaner zu beauftragen, um die Kosten für einen Umbau zur Einrichtung der Tagespflege für Senioren besser planen zu können. Die Gemeinde Hemsbünde wolle mit dem DRK eine Art Vorvertrag schließen und eine langfristige Zusammenarbeit vereinbaren. Nur so könnten die Investitionen im Millionenbereich absichern. „Für 16 Menschen, die dort betreut werden sollen braucht man 320 Quadratmeter Grundfläche für eine Betriebserlaubnis“, sagte Struck. Laut Bauamtschef der Samtgemeinde Bothel, Volker Behr, sei nach sehr groben Schätzungen zu Folge mit Umbaukosten von rund 1,5 Millionen Euro zu rechnen.

Weitere Planungen der Gemeinde Hemsbünde betreffen die Energie in zweifacher Hinsicht. Nach einer Solarberatung mit Förderung des Landes Niedersachsen erwägt die Gemeinde nun, auf den Dächern der gemeindeeigenen Bauten eine Photovoltaikanlage zu installieren und den Strom für den Eigenbedarf von Kita und Sporthalle nachhaltig vor Ort zu erzeugen. Erste Berechnungen der Dachflächen hätten eine so große Kilowattleistung ergeben, dass es sogar möglich wäre, Strom ins allgemeine Netz einzuspeisen. Detailliertere Planungen und Kalkulationen sollen dazu noch folgen.

Stromkosten sparen will die Gemeinde auch durch neue Straßenlaternen mit modernster LED-Technik. Dazu sucht die Kommune derzeit den Kontakt zu den anderen Gemeinden aus der Dorfregion Wiedau-Walsede, um eventuell über die Dorfentwicklung eine Förderung zu bekommen und einen einheitlichen Look für die Lampenköpfe abzustimmen. Struck hofft, dass sich die Investitionen innerhalb weniger Jahre wieder amortisieren. Die neue LED-Beleuchtung solle auch besser für die Insektenwelt sein, weil ein anderes Lichtspektrum genutzt werde.

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