Gemeinde bestätigt Stellungnahme / Namen für Kindertagesstätten stehen fest

Kritik an Funkturm

Vor dem "Kinderland" prangt schon ein geschmückter Weihnachtsbaum. Foto: Henning Leeske
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Brockel (hl). „Die Deutsche Funkturm GmbH aus Hamburg hat eine Genehmigung zum Bau eines Stahlgittermastes erhalten.“ Das teilte der Bürgermeister Rolf Lüdemann auf der jüngsten Gemeinderatssitzung in Brockel mit. Die Planung des Unternehmens allerdings stößt in der Gemeinde nach wie vor auf Kritik.

Der angedachte Standort wäre in der Verlängerung des Pudelhofweges, allerdings hatte die Gemeinde Brockel bereits im September eine ablehnende Stellungnahme abgegeben, da zum einen eine verkehrliche Erschließung in der Länge von 700 Metern durch den drei Meter breiten Schotterweg ohne Seitenbefestigung nicht gewährleistet sei sowie Ver- und Entsorgungsleitungen nicht vorhanden seien. „Der Verwaltungsausschuss der Gemeinde Brockel hält den Abstand zur westlichen und südwestlichen gelegenen Wohnbebauung mit knapp 300 Metern für zu gering. Des Weiteren übt ein Stahlgittermast mit einer Höhe von 40 Meter einen äußerst negativen Einfluss auf das Ortsbild aus“, so Lüdemann. Die Gemeinde forderte daher die Deutsche Funkturm Hamburg auf, die Bürger zu einer entsprechenden Informationsveranstaltung einzuladen. Eine Bürgerversammlung möchte auch die Innogy Wind Onshore Deutschland Mitte Januar 2018 veranstalten, um den Windpark Bartelsdorf vorzustellen.

Außerdem informierte Bürgermeister Lüdemann über die Namensgebung der Kinderbetreuungsstätten in Brockel. „Die Mitarbeiter der Einrichtungen konnten selber Vorschläge machen und einen Namen auswählen“, so Lüdemann. Die neue Kita an der Scheeßeler Straße trägt den Namen „Kinderland“ und die Einrichtung in der Kirchstraße nennt sich jetzt „Kinderburg“. Weiter beschloss der Gemeinderat mehrere Zuschüsse für das Vereinsleben der Gemeinde. Der Sportplatz soll einen Rasenmähroboter über eine Ausschreibung bekommen. Die Erneuerung der Flügel und des Daches an der Brockeler Mühle wird mit 17.100 Euro bezuschusst, da der Großteil mit 72 Prozent der Gesamtsumme von 94.000 Euro vom Land gefördert wird. In die Beleuchtung des Buswartehäuschens in Wensebrock will die Gemeinde ungefähr 2.500 Euro investieren. 10.000 Euro ist der Kommune erhöhte Verkehrssicherheit wert – und damit die Anschaffung von vier Geschwindigkeitsmessgeräten zu je 2.500 Euro, da sie an Gefahrenschwerpunkten und an den Ortseinfahrten installieren will. Ein Zukunftsprojekt stieß der Rat im Bereich öffentlicher Personennahverkehr an. Die Gemeinde wird Mitglied im Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen und beschloss auch die Teilnahme am Anrufsammeltaxiprojekt der Samtgemeinde.

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