Botheler diskutieren über Projekte für die Dorfregion - Von Henning Leeske

Auf der Suche nach Quellen

Die Botheler diskutierten über die möglichen Projekte, die im Rahmen der Dorfregion Wiedau-Walsede umgesetzt werden könnten. Fotos: Henning Leeske
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Bothel. Am Botheler Freibad nagt der Zahn der Zeit. Und so gab es gleich zu Beginn der Fachgruppenveranstaltung in Bothel für die Dorfregion Wiedau-Walsede eine Änderung der im Vorfeld ausgearbeiteten Prioritätenliste für Projekte in der Ortschaft Bothel. Im ursprünglichen Voting war der autofreie Schulcampus als Sieger hervorgegangen, allerdings knapp mit Stimmen auswärtiger Teilnehmer. Der Schulcampus sei eher ein Projekt der ganzen Samtgemeinde, weil die Schulkinder auch aus der ganzen Samtgemeinde kommen würden, hieß es nun.

Daher konzentrierten die Botheler sich auf Fragestellungen, die unmittelbar ihr Dorf betrafen. Dazu gehörte ihr Steckenpferd, das Freibad. „Unser Bad ist schon seit 51 Jahren in Betrieb und gerade die Technik hat ganz großen Sanierungsbedarf“, machte Bürgermeister Heinz Meyer (CDU) deutlich.

Die Funktionsgebäude waren zwar vor nicht allzu langer Zeit gründlich saniert wurden, aber besonders bei den Becken gäbe es einen riesigen Sanierungsstau, so Meyer. Durch die Genehmigung des Landkreises seien die Möglichkeiten allerdings begrenzt, um die Attraktivität des Botheler Freibades zu steigern. „Ein Spaßbad à la Ronolulu ist zwar sowieso nicht denkbar, aber feste Angebote zur Animation der jungen Schwimmer oder Schwimmunterricht“, sagte der Mitarbeiter des beratenden Planungsbüros Mensch und Region, Matthias Lange.

Als nächsten Punkt nannten die Bothler die Sanierung der Sportanlagen. Doch diese direkt, wie Sportplatz oder Laufbahn seien in diesem Programm allerdings nicht förderfähig, informierte Lange. Dafür müssten die Botheler andere Quellen anzapfen. Daher sollte sich die Gemeinde auf das Vereinsheim oder Multifunktionsräume konzentrieren, riet der Fachmann aus Hannover. Diese sollten aber für der ganzen Dorfgemeinschaft nutzbar sein. Weiter kam ein frei zugänglicher Bolzplatz hinter der Grundschule ins Gespräch.

Außerdem soll ein Grillplatz für die Dorfgemeinschaft her, der entweder im Bereich der alten Kneipe „Wildsau“ oder hinter der alten Kita sein solle, mit dabei ein Skaterplatz und im Optimalfall noch sanitäre Anlagen, was durch die verhandenen Einrichtungen in der ehemaligen Kita möglich sein könnte. Auch der autofreie Campus stand nach wie vor zur Dis-kussion. Dafür schlug das Planungsbüro vor, ein Verkehrskonzept mit den Mitteln der Fördermaßnahmen für den Brennpunkt „Schulstraße“ ausarbeiten zu lassen, da dort eine komplexe Lösung mit vielen Anforderungen gesucht werden müsse.

Abschließend gab es noch den Willen, speziell auch für die Jugendlichen im Ort ein Angebot zu schaffen, aber auch für die Senioren ein Projekt zu starten. Das blieb jedoch noch unkonkret.

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