Sottrumer strebt Nachfolge von Mechthild Ross-Luttmann an

Figgen will in den Landtag

Die CDU-Bürgermeister Hermann Holsten (Bötersen, hinten links), Dr. Claus Kock (Ahausen, hinten rechts) und Hans-Jürgen Krahn (Sottrum, vorne links) sowie die CDU-Fraktionsvorsitzende im Sottrumer Gemeinderat Friederike Paar unterstützen die Bewerbung von Achim Figgen.
 ©Rotenburger Rundschau

Sottrum (r/as). Sottrum gegen Hannover? Achim Figgen kann sich den Wechsel seines politischen Wirkungsortes gut vorstellen. „In den vergangenen Tagen bin ich von Mitbürgern sowie von Parteifreunden gefragt worden, ob ich mir eine Landtags-Kandidatur vorstellen könnte. Nach kurzer Überlegung und aus voller Überzeugung habe ich mich entschlossen, diesen Schritt zu tun“, sagt der Sottrumer.

Der 47-jährige Diplom-Ingenieur stammt aus einem kleinen Dorf im Sauerland und lebt seit fast 20 Jahren in der Gemeinde. „Mit dörflichen Strukturen sowie den Problemen, aber auch den Vorzügen des Landlebens ist er daher bestens vertraut“, heißt es aus den Reihen der Christdemokraten.
Die Unterstützung führender Politiker aus der Samtgemeinde-CDU ist ihm sicher. „Auch aufgrund seiner ehrenamtlichen Tätigkeiten ist Achim gut vernetzt und weiß, wo bei den Leuten der Schuh drückt. Er ist nah an den Menschen und der Richtige, wenn es darum geht, die Interessen des Südkreises in Hannover zu vertreten“, ist Sottrums Bürgermeister Hans-Jürgen Krahn überzeugt. Sein Amtskollege Claus Kock aus Ahausen ergänzt: „Achim Figgen hat Politik nicht gelernt, aber er ist hervorragend in sie hineingewachsen – durch die Arbeit im Gemeinderat und sein ehrenamtliches Engagement. Er bringt das richtige Alter und die richtige Portion Lebenserfahrung für die Arbeit als Landtagsabgeordneter mit.“ Zudem schade der Blick von außen nie. Das gelte gerade auch für die Politik. Für Hermann Holsten, Bürgermeister in Bötersen, ist ein weiterer Punkt ganz wichtig: „Achim ist mir in all den Jahren immer als absolut authentisch aufgefallen. Er ist so, wie er ist – unverstellt.“ Das habe sich erst jüngst wieder bezahlt gemacht, findet Friederike Paar, Fraktionsvorsitzende der CDU im Sottrumer Gemeinderat: „Achim Figgen ist nah dran an den Menschen. Bei der Kommunalwahl hat er die zweitmeisten Stimmen von allen CDU-Kandidaten bekommen und damit mehr als der SPD-Spitzenkandidat.“
Bei der Nominierung der CDU am 15. Februar hofft Achim Figgen nun auch auf die Unterstützung der Parteimitglieder aus den anderen Gemeinden des Wahlkreises: „Während meiner beruflichen Tätigkeit in der privaten Wirtschaft habe ich erfahren, welche Auswirkungen politische Entscheidungen gerade für kleine und mittelständische Betriebe sowie deren Arbeitsplätze haben können. Das gilt auch für die bäuerliche Landwirtschaft. Meine diesbezüglichen Erkenntnisse sehe ich zusammen mit den Erfahrungen aus Partei- und Kommunalpolitik sowie aus meinen ehrenamtlichen Aktivitäten als ideale Grundlage für die Arbeit im niedersächsischen Landtag.“
Zur Person: Achim Figgen ist verheiratet und hat zwei 14 und 17 Jahre alte Töchter. Nach einem Studium der Luft- und Raumfahrttechnik hat der Diplom-Ingenieur viele Jahre als Redakteur beziehungsweise stellvertretender Chefredakteur bei einer Luftfahrtzeitschrift – zunächst in München und später in Otterstedt – gearbeitet. Aktuell ist er im Bereich Marketing und Vertrieb bei einem Expressdienstleister in Hamburg tätig. Der Kandidat ist seit 2011 Mitglied im Rat der Gemeinde Sottrum, in dem er zudem den Vorsitz im Ausschuss für Bau, Planung und Wirtschaft innehat. Seit 2010 ist er Mitglied der CDU und als stellvertretender Vorsitzender des Ortsverbands Sottrum sowie als Medienbeauftragter des Gemeindeverbands Sottrum aktiv. Darüber hinaus engagiert er sich ehrenamtlich, unter anderem im Schützenverein Sottrum und im Lions-Club Ottersberg-Wümme.

Autor

Andreas Schultz Andreas Schultz
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