"Die Höhle der Löwen": Schon wieder Deal geplatzt! Wurde Dümmel fies herausgekickt?

Die Gründer von "Waterdrop" wollen nicht mehr mit Ralf Dümmel zusammenarbeiten.
 ©MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Es fing alles so vielversprechend an: Die drei Gründer von "Waterdrop" wollten mithilfe von "Löwe" Ralf Dümmel die Welt nachhaltig verändern. Doch nun ist der Deal geplatzt.

Vergangene Woche konnten drei Gründer aus Österreich die Juroren in "Die Höhle der Löwen" mit ihrem nachhaltigen Micro-Drink "Waterdrop" begeistern - schließlich soll der zuckerfreie Brausewürfel nicht nur gesünder als Cola & Co., sondern auch nachhaltiger sein, da man auf Plastik verzichten könne.

Rekord-Deal mit "Waterdrop" geplatzt - Ralf Dümmel ist raus

"Löwe" Ralf Dümmel fand das Produkt so "sensationell", dass er und Jury-Kollegin Dagmar Wöhrl sich gemeinsam den (Rekord-)Deal sichern: Zusammen geben sie den Gründern eine satte Million Euro - im Gegenzug erhalten sie 12,5 Prozent der Firmenanteile. Zudem werden die beiden "Löwen" in den ersten drei Jahren am Umsatz beteiligt. So weit die Theorie.

Wie jetzt herausgekommen ist, soll nun auch dieser Deal geplatzt sein. So scheiterten bereits die Deals zwischen Gründer Florian Nuebling von "Volatiles" (LED-Mosaike) und Carsten Maschmeyer sowie zwischen Gründer Andreas Widmann von "RoadAds Interactive" (Werbe-Displays für LKW) mit Georg Koffler und Carsten Maschmeyer. Oftmals hieß es dann, dass sich Gründer und die Investoren nicht ganz einig wurden, was die Umsetzung der Deals anbelangte.

Auch die Gründerin des Edel-Kerzen-Startups "Design Bubbles", Katharina Baumann, wollte ihr Unternehmen nach der Show erst einmal ohne die Hilfe von "Löwin" Dagmar Wöhrl weiter voran schieben. Nun reiht sich auch "Waterdrop" in die zweifelhafte Reihe ein - zumindest, was Ralf Dümmel angeht.

Wurde Ralf Dümmel hinausgekickt? Doch Gründer halten Hintertürchen offen

"Wir haben uns darauf geeinigt, vorerst nicht mit Ralf Dümmel zusammenzuarbeiten. Wir haben uns entschieden, mit der flächendeckenden Platzierung in Deutschland ganz bewusst noch etwas zu warten", so die Gründer gegenüber dem Start-up-Portal Gründerszene.de. So haben sich diese angeblich dazu entschlossen, sich erst einmal auf den Online- und den süddeutschen Einzelhandel zu konzentrieren. Doch dafür bräuchte man Dümmel nicht.

Sobald "Waterdrop" dort allerdings etabliert sei, würden beide Parteien im kommenden Jahr über eine Zusammenarbeit nachdenken, heißt es weiter. Dagmar Wöhrl sei jedoch weiterhin mit im Boot - sie investierte und besitzt nun 6,25 Prozent der Firmenanteile.

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jp

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