„Bares für Rares“: Uhr aus der Schweiz kostete 30.000 Mark - sie ist inzwischen so viel wert

Immer für eine Überraschung gut: "Bares für Rares" mit Moderator Horst Lichter.
 ©dpa/Henning Kaiser

Eine Uhr der Schweizer Firma Movado mit drei Zifferblättern sorgte in der ZDF-Trödelshow "Bares für Rares" für Verwunderung. Wieviel die Uhr von 1991 heute wert ist.

Schon wieder mussten die Zuschauer bei Bares für Rares" erleben, wie eine Uhr mit einem einst stolzen D-Mark-Preis einen enormen Wertverlust erfuhr. Diesmal ging es um ein ungewöhnliches Objekt der Schweizer Firma Movado. Die Designer-Uhr mit drei Zifferblättern kostete damals 30.000 D-Mark. Die Uhr Ihres Chef sei ein "wertvolles Einzelstück", berichtete die 27-Jährige, die die Uhr zu der beliebten ZDF-Trödelshow mit Moderator Horst Lichter mitgebracht hatte. Er wolle sie für einen guten Zweck verkaufen. Doch dann die Ernüchterung.

„Bares für Rares“: Uhr aus der Schweiz kostete 30.000 D-Mark

Denn „Bares für Rares“-Expertin Wendela Horz schätzte, dass die Uhr heute nur noch etwa 3.000 bis maximal 5.000 Euro wert sei. Sie sei 1991 gefertigt worden, erfuhr der Zuschauer. Zudem habe die Firma Movado einst den Pop-Art-Künstler James Rosenquist mit der Ausarbeitung des Designs beauftragt. Es handele sich quasi um drei Uhren in einer, so die Erklärung für die drei Zifferblätter.

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„Bares für Rares“: Uhr mit drei Zifferblättern erzielte 3.000 Euro

Wie die Händler reagierten? Jan Čížek fand die Uhr „total abgefahren“. Und Fabian Kahl bot eine krummen Summe von 1.991 Euro für die seltene Uhr. 1991 ist sein Geburtsjahr - und das Jahr, in dem die Uhr gefertigt wurde. Am Ende erhöhte Daniel Meyer immerhin auf 3.000 Euro - ein Fünftel des Kaufpreises und das Mininum des Wunschpreises.

Ein enormer Wertverlust. Aber nicht jede Uhr eignet sich eben als Geldanlage. Das musste bei "Bares für Rares" zuvor auch ein Uhrensammler erfahren, der vor 25 Jahren 10.000 D-Mark für eine durchaus stattliche Herren-Uhr bezahlt hatte - „eine Armbanduhr der Firma Chronoswiss“, wie Expertin Wendela Horz in der Sendung damals feststellte. Mit etwas Verhandlungsgeschick erzielte der Uhrensammler in der besagten Sendung schlussendlich immerhin noch 1.800 Euro. (ahu) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Zentral-Redaktionsnetzwerks

Quellen: ZDF, Stern.de

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