Thema IGS: Appell zum Mitmachen / Info-Abend am Mittwoch - von Wibke Woyke

"Chance unbedingt nutzen“

31.08.2012
Hoffen auf großes Interesse bei der Info-Veranstaltung und viele Stimmen der Eltern (von links): Hans Eckert, Bürgermeister Detlef Eichinger, Marje Grafe und Hans-Kristian Koch       Foto: Woyke
Hoffen auf großes Interesse bei der Info-Veranstaltung und viele Stimmen der Eltern (von links): Hans Eckert, Bürgermeister Detlef Eichinger, Marje Grafe und Hans-Kristian Koch Foto: Woyke
 ©Rotenburger Rundschau

"Jetzt geht es um die Wurst.“ Was Rotenburgs Bürgermeister Detlef Eichinger damit meint: Die Wümmestadt braucht die Stimmen der Eltern, um vor Ort eine Integrierte Gesamtschule (IGS) an den Start bringen zu können. "Das ist eine große Chance für unsere Kinder, die wir nutzen sollten“, sagt er und appelliert an die beteiligten Mütter und Väter, unbedingt an der Umfrage teilzunehmen.

Eben jene wird vom Landkreis nun im Südkreis durchgeführt. Eltern müssen bis spätestens 24. September ihr Votum abgeben. Klar, dass die Rotenburger hoffen, viele Kreuzchen zu erhalten. Das wünschen sich nicht nur Bürgermeister Eichinger und Hans Eckert (Haupt-, Schul- und Personalamt), sondern auch Stadtelternratsvorsitzende Marje Grafe und ihr Stellvertreter Hans-Kristian Koch. Denn dass Rotenburg bei der Landkreis-Umfrage zahlenmäßig den Sieg davon trägt, da dürfen sich die Beteiligten nicht zu sicher sein. Grafe und Koch gehören gleichzeitig der Pro-IGS-Initiative Rotenburg an. Gemeinsam mit der Stadt trommeln sie, um die Eltern zu motivieren, sich mit dem Thema zu beschäftigen – schließlich geht es um die künftigen Schulformen, die in der Wümmestadt bestehen sollen. Und da ist der Elternwille wichtig, um den Verantwortlichen beim Landkreis zu demonstrieren, wohin der Weg führen soll. Die IGS, da sind sich Initiative und Stadt einig, sei die pädagogisch beste Lösung für Rotenburg. Und politisch ist deren Einrichtung ebenfalls gewünscht. "Es gibt einen geltenden Ratsbeschluss pro IGS vor Ort“, erinnert Eichinger und fügt hinzu: "Wir haben großes Interesse an der IGS. Und so viele Möglichkeiten, eine zu kriegen, wird’s nicht mehr geben. Daher müssen wir diese Chance nutzen“, bekräftigt der Bürgermeister So sehen es auch Grafe und Koch. Im Flyer der Pro-IGS-Initiative stellen sie die Pluspunkte der Kreisstadt heraus. Ganztagsbetrieb, engagierte Kollegien, qualifizierte Unterstützung von sozialpädagogischen Kräften, optimal ausgestattete Fachunterrichtsräume, gute Sportplätze und Mensen – das alles steht auf der Habenseite. Um den Eltern nun noch einmal die Vorzüge einer IGS vor Augen zu führen, stellen Stadtelternrat und Initiative einen Informationsabend auf die Beine. Der findet am kommenden Mittwoch, 5. September, statt, ab 19.30 Uhr in der Theodor-Heuss-Schule. Insbesondere die an der Umfrage beteiligten Eltern (also Klasse eins bis vier, Grund- und Förderschulen) sind willkommen, aber natürlich ebenso Eltern von Kindergartenkindern (schließlich kommen die auch irgendwann in die Schule) sowie alle weiteren Interessierten. An dem Abend ist Volker Reichardt als Referent zu Gast. Er war Leiter der gymnasialen Oberstufe der Robert-Bosch-Gesamtschule Hildesheim. Diese hat 2007 den deutschen Schulpreis gewonnen. Reichardt wird Einblick geben in die Arbeit einer IGS und steht für Fragen zur Verfügung. Auch Bürgermeister Eichinger, Lühr Klee (Rektor der THS), Sven Thiemer (Rektor der Realschule) und Marianne Assenheimer (Landesschulbehörde) sind dabei. Eichinger hofft wie auch die Organisatoren der Veranstaltung auf großes Interesse der Elternschaft – und auf viele Stimmen für Rotenburg als Standort. Nicht nur von den Eltern vor Ort, sondern auch von Auswärtigen, die erkennen, dass Rotenburg die beste Wahl sei, so der Bürgermeister – zumal zahlenmäßig gesehen sowieso eigentlich nur die Wümmestadt in Frage komme. Das Umfrageergebnis ist zumindest Grundlage für die Entscheidung beziehungsweise schulpolitische Planung beim Landkreis. "Nehmen Sie Ihr Mitwirkungsrecht wahr“, appellieren Grafe und Koch an die Eltern. Übrigens: In Rotenburg würde – gibt es den Zuschlag – die IGS beginnend mit Klasse fünf Stück für Stück aufwachsen (Startschuss Schuljahr 2013/14) – also ohne Hauruck-Verfahren. Die neuen Klassen fünf bis sieben würden im Gebäude der jetzigen THS an der Gerberstraße beheimatet sein, die Klassen acht bis zehn dann später in der Realschule. Die bisherige Haupt- sowie die Realschule würden Stück für Stück auslaufen (die Schüler werden wie gewohnt unterrichtet), bis der letzte Jahrgang seinen Abschluss in der Tasche hat. Die gymnasiale Oberstufe wird weiter vom Ratsgymnasium und den BBS abgedeckt.

Weihnachtszauber Visselhövede
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Fotos: Henning Leeske

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03.12.2016

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