Elternbefragung zur IGS startet / Abgabe bis zum 24. September - von Thomas Hartmann

Mit bis zu drei Stimmen

31.08.2012
Die Eltern der Grund- und Förderschüler der Klassen eins bis vier im Südkreis erhalten in den kommenden Tagen die Fragebögen, für die aktuelle Befragung zur Einrichtung von Integrierten Gesamtschulen             Foto: Hartmann
Die Eltern der Grund- und Förderschüler der Klassen eins bis vier im Südkreis erhalten in den kommenden Tagen die Fragebögen, für die aktuelle Befragung zur Einrichtung von Integrierten Gesamtschulen Foto: Hartmann
 ©Rotenburger Rundschau

Morgen beginnt in Niedersachsen wieder die Schule. Die Eltern der Erst- bis Viertklässler (Grund- und Förderschulen) in großen Teilen des Südkreises werden in der kommenden Woche nicht nur die Stundenpläne ihrer Lütten in Empfang nehmen, sondern auch die Unterlagen für die IGS-Befragung. Bis zum 24. September müssen die Fragebögen ausgefüllt an die Schulen zurückgegeben werden, damit die Voten der Eltern für die Auswertung berücksichtigt werden können. Vielerorts finden dazu in den kommenden Tagen Info-Veranstaltungen statt.

Ob es in Bothel, Lauenbrück, Rotenburg, Sottrum oder Visselhövede künftig Integrierte Gesamtschulen geben kann, hängt maßgeblich von den Antworten der Eltern ab, die mit ihrem Kreuz allerdings keine rechtskräftige Anmeldung für irgendeine Schulform tätigen. Sie sollen lediglich bekunden, ob sie ihr Kind lieber an einer der vor Ort bestehenden Schulen (Oberschule, Haupt- und Realschule, KGS oder Gymnasium) unterrichtet sehen wollen oder sich eine IGS für einen der genannten Standorte wünschen. Drei Kreuze können, müssen aber nicht gemacht werden. Denn: Erstens ist die Befragung freiwillig, zweitens gibt es die Möglichkeit – nicht die Pflicht –, bis zu drei Wünsche anzugeben. So kann beispielsweise ein Elternpaar in Bothel mit dem Erstwunsch deutlich machen, dass es sich eine IGS in Bothel wünscht, mit dem Zweit- beziehungsweise Drittwunsch erklären, dass es, sollte der Erstwunsch nicht erfüllt werden können, auch eine IGS in Rotenburg oder Visselhövede der bestehenden Schulform vorziehen würde. Andersherum dürfen die Befragten auch von vornherein nur den Wunsch angeben, dass sie beispielsweise ihr Kind in der Oberschule in Visselhövede unterrichten lassen wollen. Und schließlich gibt es die Möglichkeit für diejenigen, die zwar eine IGS bevorzugen, in jedem Fall aber eine wohnortnahe Beschulung für ihr Kind möchten, mit dem Erstwunsch die IGS am Ort und mit dem Zweitwunsch den Verbleib an der bestehenden Schulform am Ort ausdrücken. Egal, welches Ergebnis herauskommt: Es wird Aufschluss darüber geben, in welche Richtung sich die Schulpolitik wenden sollte. Dazu bedarf es allerdings einer möglichst hohen Beteiligung, damit das Ergebnis auch als repräsentativ bewertet werden kann. Wird mehrheitlich für eine IGS an einem Ort votiert, dann stellt sich die Frage, ob genügend Stimmen gezählt werden können, damit die derzeit von Seiten der Landesregierung geforderte Hürde der Fünfzügigkeit übersprungen werden kann. Tut sie das nicht, sind den Kommunen im Augenblick noch die Hände gebunden. Gegebenenfalls könnte die Befragung aber zu einem Umdenken auf Landesebene führen und die Mindestgröße abgesenkt werden. Ein Wunsch zahlreicher IGS-Befürworter. Spricht sich eine Mehrheit für die vorhandene Schulform am Ort aus, sind wohl die Bestrebungen der IGS-Befürworter an eine kaum zu überwindende Grenze gestoßen. Spannend könnte auch die Berechnung der Zahlen für die einzelnen Standorte werden, wenn für mehrere Kommunen eine IGS-Mehrheit verzeichnet wird. Reicht das Ergebnis für eine Gemeinde nach dem Erstwunsch nicht, könnte der Zweitwunsch von wesentlicher Bedeutung sein. Vielleicht genügt beispielsweise Rotenburg das eigene Ergebnis nicht – wohl aber das mit den Zweitstimmen aus Bothel, Sottrum oder gar Scheeßel. Letztere Gemeinde ist nämlich an der Befragung beteiligt, ohne selbst als möglicher IGS-Standort zur Wahl zu stehen und könnte somit Lieferant für entscheidende Stimmen werden. Wann an welchen Orten Info-Veranstaltungen stattfinden und wie sich die lokalen IGS-Initiativen, die maßgeblich an der Durchsetzung dieser nun anstehenden Befragung Anteil haben, ihre Chancen einschätzen, ist auf den Lokalseiten nachzulesen.

Weihnachtszauber Visselhövede
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Fotos: Henning Leeske

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03.12.2016

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