IGS: SPD kritisiert "nichtssagende Allgemeinplätze“

Die zwei Zungen der CDU?

14.01.2011
Vermutet, dass die CDU-Fraktion in puncto IGS mit zwei Zungen spricht: Heiko Oetjen, Vorsitzender der Oytener SPD-Gemeinderatsfraktion        Foto: Archiv
Vermutet, dass die CDU-Fraktion in puncto IGS mit zwei Zungen spricht: Heiko Oetjen, Vorsitzender der Oytener SPD-Gemeinderatsfraktion Foto: Archiv
 ©Rotenburger Rundschau

(r/stj). Das Thema Integrierte Gesamtschule (IGS) in Oyten lässt die CDU im Landkreis Verden und in Oyten offensichtlich nicht los. Anders kann sich die SPD-Fraktion im Oytener Gemeinderat die jüngste Presseerklärung der CDU (siehe Seite 1) nicht erklären, in der aus Sicht der SPD nur nichtssagende Allgemeinplätze abgesondert wurden.

"Was soll das?“, fragten sich die Genossen auf ihrer jüngsten Sitzung, "müssen sich hier einige Leute irgendwie bekannt machen im Ort?“ Schulausschuss-Vorsitzender Siegfried Ukat merkte süffisant an: "Ach ja, es ist ja bereits Vorwahlkampf. Aber ein Wahlkampf mit dem sensiblen Thema Bildungspolitik auf dem Rücken der Schülerinnen und Schüler und deren Eltern machen wir nicht mit.“ Besonders ärgert die Oytener Genossen, dass die handelnden Personen der CDU offenbar mit verdeckten Karten spielen. Nach außen hin ist aus Sicht der SPD zumindest die Oytener CDU für die IGS, weil es in der Bevölkerung wohl eine breite Mehrheit für sie gibt. "Aber faktisch will die CDU diese zukunftsweisende Schulform womöglich gar nicht haben. Deshalb wird dort auch mit zwei Zungen gesprochen“, vermutet SPD-Fraktions-Chef Heiko Oetjen. Anders sei es nicht zu erklären, weshalb es aus Reihen der Oytener CDU keinen deutlichen Widerspruch gegen Wilhelm Hogrefe gebe, den Kirchlintelner Landtagsabgeordneten und Vorsitzenden der CDU-Kreistags-fraktion. "Hogrefe versucht eindeutig, die Schulstandorte Achim, Ottersberg und Oyten gegeneinander auszuspielen und malt Schreckgespenster von Schulschließungen an die Wand“, beklagt Oetjen. Dabei gebe es einen einstimmigen Beschluss des entsprechenden Schul-Arbeitskreises auf Landkreisebene und einen ebensolchen des Kreistages, die IGS Oyten in Angriff zu nehmen - beide mit Hogrefes Stimme. "Und jetzt reist er als bildungspolitischer Nostradamus durch den Kreis, verkündet düstere Zukunftsvisionen und setzt plötzlich auf die abstruse CDU/FDP-Idee der Oberschule. Wahrscheinlich ist er von seiner Landesregierung in seinem Eifer für die IGS Oyten deutlich gebremst worden und muss jetzt zurückrudern. Und das tut er ja kräftig“, findet Oetjen. Siegfried Ukat, als ehemaliger Schulleiter selbst großer Befürworter einer IGS in Oyten, stößt ins gleiche Horn: "Es wird die Umfrage des Landkreises bei den betroffenen Eltern in Achim, Ottersberg und Oyten geben. Da wird unverbindlich abgefragt, ob sie sich vorstellen können, ihr Kind zu einer IGS nach Oyten zu schicken. Wenn eine Mehrheit das so sieht, kommt der nächste Schritt.“ "Aber selbst dann brauchen wir ja womöglich noch eine Ausnahmegenehmigung aus Hannover“, weiß Oytens SPD-Fraktionsvize und Kreistagsmitglied Ralf Großklaus, "Denn die von Schwarz-Gelb aufgestellten Hürden, um eine IGS zu gründen, sind sehr hoch. Aber wir sind uns sicher, dass wir diese alle überspringen und wir dann 2012 die IGS in Oyten haben.“

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Fotos: Sebastian Döring / Maria-Theresia Schiroky

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20.08.2016

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